Kleinkunsttage: Fifty Shades of Gretel

Raeuber Seppel und Krokodil beginnen zu Hause die Revolte1

Figurentheater für Erwachsene als Auftakt der Kleinkunsttage

Wohl kaum einer der 120 Besucher des Kulturkraftwerkes konnte sich wohl vorstellen, wie man den Literaturbestseller „Fifty Shades of Grey“ als Puppenspiel auf die Bühne bringen kann. Und das auch nur für Erwachsene.

Nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder die Tage der Kleinkunst, diesmal zum 41. Mal.

Augenzwinkernd und voller Vorfreude begrüßte Renate Lucksch vom Kleinkunstverein die Gäste und rührte gleichzeitig die Werbetrommel für die kommenden Veranstaltungen,  da diese coronabedingt nicht voll ausgebucht sind.

Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner nahm den Ball auf und eröffnete die Tage der Kleinkunst. Im rasanten Tempo mit viel Witz Erotik und politischen Einflechtungen begeisterte das Theater Blaues Haus mit „Fifty Shades of Gretel“ das Publikum. Lebensgroße Figuren, ob Sexpuppe Cleopatra, die zahnlose und dement werdende Großmutter, Krokodil, Teufel und Kasperl kämpfen sich durch das Chaos der Rettung eines untergehenden Theaters, geführt und gespielt von Stella Jabben und Volker Schrills. „Das Potpourie deutsche Prototypen prallt auf das 21. Jahrhundert.“

Ein großartiger Auftakt, der Lust auf die kommenden Tage macht.

https://www.youtube.com/watch?v=SRbiD8JIVrU

Elisabeth Keil

Sexpuppe Cleopatra als Lösung aller Probleme
Räuber, Seppel und Krokodil beginnen zu Hause die Revolte1
Räuber, Seppel und Krokodil beginnen zu Hause die Revolte
Gretel macht sich auf den Weg zur Unterwelt, zum Teufel aufs Pritschenstudio
Gretel hält im Hintergrund das Ensemble zusammen, Kasper blockt ab, er will sich nicht verändern
Die demente Großmutter ängstigt sich vor Veränderungen und flieht in den Schutzraum rechtspopulistischer Wahrheiten, immer auf der Suche nach ihren Zähnen

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