Laatzener Wandergruppe besucht Pfalz Werla und Alte Mühle


Am Sonnabend wanderten sechs Laatzener durch die Feldmark rund um Schladen.

Dem Archäologiepark Pfalz Werla und dem Heimathaus Alte Mühle stattete die kleine Wandergruppe aus Laatzen einen Besuch ab.

Dabei wurden die Frauen und Männer mehr als herzlich aufgenommen.

Ab Bahnhof marschierten die Laatzen über die Bahnhofstraße über die Okerbrücke hinter der Domäne vorbei zur Pfalz Werla. Ausgiebig informierten sich die Teilnehmer an den vielen Tafeln über diese fast in Vergessenheit geratene Anlage auf der Erhöhung nahe Werlaburgdorf. Bei einem Picknick an der Schutzhütte gab es sogar ein freundliches Gespräch mit einer Gruppe, die per Pedes über Beuchte und Wehre die Anlage erwandert hatte.

Da noch ein wenig Zeit bis zur “Überraschung um 15 Uhr” war, gingen die Laatzen noch etliche Kilometer Richtung Werlaburgdorf und genossen zurück dann den Blick auf die Werla aus nördlicher Richtung.
Gegen 14.45 Uhr empfing dann Familie Hotopp vom Förderverein des Museums Alte Mühle die Besucher. Es sollte nur eine kleine Führung werden, aber dass auch noch Kaffee und selbstgebackener Kuchen auf dem Tisch standen, überraschte doch sehr. Wie gestfreundlich. Nach gut 90 Minuten verließen die Laatzener Gäste das Heimathaus mit vielen Eindrücken von Leben “in guten alten Zeiten” sowie den vielen Persönlichkeiten aus Schladen. Ob Hubert von Meyerink oder Leo von Klenze, bei beiden gab es Erstaunen über deren enge Beziehungen zu Schladen.

Ein Abschlussessen im Itschenkrug beendete die jährliche Wanderung der Bewohner des Schlehenweges aus Laatzen. “Im nächsten Jahr kommen wir vielleicht wieder hier vorbei. Ein Besuch der Grenzanlagen in Hornburg ist bestimmt auch eine Reise wert”, sagte Organisator und der ehemalige Schladener Gerald Senft.

Text und Fotos: Gerald Senft

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