Diamantene Hochzeit – Ehepaar Plumenbohm

Diamantene Hochzeit - Ehepaar Plumenbohm

Das Diamantenen Paar Christa und Wolfgang Plumenbohm


Am Donnerstag, 23. September feierten Christa geb. Pantke und Wolfgang Plumenbohm das Fest der Diamantenen Hochzeit

Vor 60 Jahren gingen die beiden in Lengde erst bei Heinrich Plaschke zum Standesamt, anschließend gaben sie sich in der Lengder Kirche bei Pfarrer Dankward Apitz noch einmal das „Jawort“. Gefeiert wurde damals im Familienkreis in der Gaststätte „Retta“, dem heutigen Tannhof.

Im Jahr 1946 flüchtete Familie Pantke mit fünf Kindern aus Schlesien, sie kamen erst in Vienenburg unter. Nach einiger Zeit fand die Familie ein neues Zuhause in Lengde bei Landwirt Rühe, dort konnte auch ihr Vater arbeiten. An die damalige Flucht existieren kaum noch Erinnerungen der damals fünfjährigen Christa.

Im Mai 1960 saßen die jungen Mädchen in Lengde auf der damaligen Milchbank. Auch, als der junge Wolfgang aus Schladen vorbeikam. In der Gaststätte „Retta“ fand immer mittwochs ein Treffen der Jugendgruppe statt. Dort traf man sich wieder und lernte sich kennen.
Am Osterfest 1961 fand die Verlobung statt. Am 13. August 1961, dem Tag des Mauerbauses in Berlin, kam für Wolfgang der Einberufungsbescheid für die Bundeswehr.

Nach der Hochzeit am 23. September blieb das junge Brautpaar noch ein Jahr in Lengde bei den Eltern der Braut wohnen. Inzwischen hatte Landwirt Rühe ein Haus für seine Mitarbeiter gebaut, hier war im Obergeschoss Platz für die beiden.

Aber dann ging es nach Schladen, wo der heute 81-jährige Wolfgang  geboren wurde. Man bezog eine Mietwohnung in der Wilhelm-Busch Straße, in dieser wohnen die beiden nun schon seit 59 Jahren.

Im Jahr 1962 kam Sohn Michael und 1965 Tochter Heike zur Welt. In der Zwischenzeit sind drei Enkelkinder hinzugekommen. Der Bräutigam arbeitete bis 2003 bei Fa. Meyer in SZ-Bad als kaufmännischer Angestellter im Vertrieb. Die Braut war Hausfrau und Mutter und hat viele Jahre sowohl ihre Schwiegermutter als auch ihre Mutter gepflegt.

Insgesamt 45 Jahre war der Schrebergarten in der „Kolonie an der Oker“ ihr großes Hobby. Es wurde alles selbst angebaut, geerntet und eingekocht. Aber auch das Schwimmen gehörte dazu, als Mitglied in der DLRG-Ortsgruppe war man Stammgast im Badeteich.

Die Urlaubsziele waren Viehofen/Salzburg, Zell am See, die Nordsee und die Alpen, auch alle Kanarischen Inseln wurden schon besucht.

Glücklich ist das Jubelpaar vor allem darüber, dass beide noch gesund sind und dass die Kinder in Schladen wohnen und sich um ihre Eltern kümmern können. Gefeiert wurde mit der Familie und Freunden im „Haus am See“ am Badeteich.

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