Feuerwehr Klein Mahner feiert 128-jähriges Bestehen

Die Feuerwehr Klein Mahner zum 100- jährigen Jubiläum.


Durch die Corona Pandemie konnte das 125-jährige Jubiläum im Jahr 2019 nicht gefeiert werden.

Nun wurde zu Samstag, 27. August um 18:30 Uhr zu einem Festabend mit Musik von einem DJ und Tanz in die Maschinenhalle von Jörg Nowak, Bergfeldstraße 12 a, eingeladen.
Neben dem Kreisbrandmeister Uwe Fricke wurden die Ortswehren aus der Gemeinde Liebenburg und den Nachbargemeinden Gielde, Ohlendorf, Groß Mahner und Beinum auch zahlreiche Einwohner erwartet.

Ortsbrandmeister Thomas Markwort konnte aus der Festschrift vom 100. Geburtstag berichten.
Gegründet wurde die Wehr am 14. April 1894. Zum Hauptmann wurde Hofbesitzer Hermann Haase, als Kassen- und Schriftführer ist der Landwirt Gustav Markwort von der Versammlung einstimmig gewählt worden. Als erster Zugführer wurde Hofbesitzer Heinrich Rühe gewählt und als zweiter Zugführer wurde Maurer Christian Heuer bestimmt.
Von 1900 bis 1923 war Reinhard Rühe „der Hauptmann“ der Wehr und von 1923 bis 1939 gehörte diese Rolle Richard Fricke. Dann folgten die Gemeindebrandmeister Günter Ehlers (1949 bis 1951), August Deipenau (1951- 53), Walter Koch (1953 bis 1960). Ab der Gebietsreform 1972 kam dann die Bezeichnung „Ortsbrandmeister“, welche Ernst Ahrens (1960 bis 1978) und Rolf Markwort (1978 bis 1990) zustand. Günter Heine war ab 1990 bis 2008 der Ortsbrandmeister, sein Nachfolger wurde dann Thomas Markwort und sein heutiger Stellvertreter ist Henning Rostock.

1999 die JF nimmt am Landeswettbewerb in Papenburg teil

Es gab schon zahlreiche Großbrände in Klein Mahner. Schon kurz nach der Gründung kam der erste Großeinsatz, denn durch ein Blitzeinschlag brannte der Kuh- und Pferdestall von Landwirt August Oberbeck bis auf die Grundmauern nieder. Es folgten Brände auf dem Bruerschen Hof, Zimmermeisterhof und am 14. Januar 1944 der Großeinsatz durch Abwerfen von Brandbomben. 1948 gab es einen Brand auf dem damaligen Rüheschen Hof (heute: Hof Schilling). Es folgte der Dachstuhlbrand des zur Mullschen Gaststätte gehörenden Stalles im Januar 1954. Auf dem Deipenauschen Hof brannten 1963 durch Kurzschluss gleich mehrere Gebäude. Am Südrand des Dorfes loderte 1967 die Haasesche Feldscheune und der Stallboden an der Teichmühle. Am 5. Mai 1980 fingen Heu- und Strohreste auf dem Stallboden des stillgelegten Hofes von Günther Markwort Feuer. Zimmerbrände gab es 1981 bei Frau Träger und im Pfarrhaus. Einen Fernseherbrand gab es 1984 sowie eine brennende Heizdecke in 1990. Auch ein weiterer brennender Fernseher 1992 und ein Schornsteinbrand 1995 gehörten zu den Einsätzen.

110 Jahre FFW Klein Mahner 2004

Eine große Tradition mit vielen Erfolgen hat die Feuerwehr bei der Teilnahme an den Wettkämpfen errungen. Von 1960 bis 1975 wurde ununterbrochen an den Bezirkswettkämpfen teilgenommen. Von 1966 bis 1975 wurde die Gruppe jedes Jahr Kreissieger. Als absolute Krönung sind aber die 1. Plätze bei den Bezirkswettkämpfen in den Jahren 1970, 1973 und 1974 anzusehen. Ab 1969 wurde eine zweite Wettkampfgruppe aufgestellt und auch diese qualifizierten sich dreimal für die Kreiswettkämpfe, doch seit 1986 fanden keine Kreiswettkämpfe mehr statt.
Vom 16. bis 18. Juni 1995 wurde das 100- jährige Jubiläum mit Kommers, Festball und Festumzug drei Tage lang in einem Zelt gefeiert, allerdings ein Jahr später, da 1994 schon einige weiteren Wehren Jubiläum hatten. Ein Meilenstein war auch 1968, denn dort wurde das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Der Ortswehr gehören 20 aktive Einsatzkräfte an, unter denen sich bedauerlicherweise keine Damen befinden.
Der größte Brand in den vergangenen Jahren war am 4. Juli 2020. Es handelte sich um ein Gebäudefeuer in einem Resthof in Klein Mahner.
Die Jubiläumswehr besitzt mit dem TSFW das älteste Fahrzeug mit fast 30 Jahren in der Gemeinde Liebenburg.

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