CDU gegen neuen Feuerwehrstandort Gielde


CDU/Freie Wählergemeinschaft spricht sich gegen den Feuerwehrstandort an der Warne aus

Der Standort an der Warne

Viel Wasser ist bereits die Warne hinuntergeflossen, seitdem im Ort, spätestens seit Oktober 2021, die Diskussion um einen neuen Feuerwehr-Standort entbrannt ist. Dass es einen Neubau geben müsse, steht dabei außer Frage. Nur wo genau dieser erfolgen soll, müsse noch entschieden werden. Nun liegen Gutachten und Kostenschätzungen für den in Betracht gezogenen Standort an der Warne im Bereich Sandstraße/Dorfstraße vor.

„Die Auswertungen zeigen aus unserer Sicht deutlich, dass ein Neubau im Überschwemmungsgebiet der Warne nicht vertretbar ist. Die Gefahr, dass die Kameradinnen und Kameraden durch die zunehmenden Wetterereignisse am betrachteten Standort in Schwierigkeiten geraten, ist nicht akzeptabel. Zudem muss mit einer hohen sechsstelligen Summe, für den nötigen Bodenaustausch, gerechnet werden, um überhaupt tragbaren Baugrund zu schaffen.“, waren die Worte des Fraktionsvorsitzenden.

„Hinzu kommen die Kosten des Grunderwerbs, da das Grundstück nicht im Eigentum der Gemeinde liegt. Nicht zuletzt nehmen wir uns auch die seitens der Feuerwehr genannten einsatztechnischen Gründe sehr zu Herzen, die gegen den Standort an der Warne sprechen – könnten wir doch alle mal auf schnelle Hilfe angewiesen sein“, fasst Karl-Jürgen Heldt den Standpunkt der Gruppe zusammen. Er betont: „Wir sprechen uns aus diesen Gründen für einen Ausschluss des Standortes Sandstraße/Dorfstraße aus.“

Doch wohin nun mit dem Feuerwehrhaus in Gielde?

Das Gelände an der alten Schule

Der von der Feuerwehr als idealer Standort angesehene gemeindeeigene Platz an der ehemaligen Schule wurde in der letzten Wahlperiode bekanntlich erst einmal ausgeschlossen. Hintergrund war der vermittelte Eindruck des gefährdeten Dorffriedens bei einer Versiegelung der bislang grünen Festwiese. Auch nach vielfachen Überlegungen sei kein dritter möglicher Standort, der den Anforderungen entspricht, gefunden worden.

„Als Lösungsansatz schlagen wir daher einen Perspektivenwechsel vor. Möglicherweise ließe sich eine neue Festwiese leichter finden als ein geeigneter Feuerwehrstandort – sofern beides nicht sogar dort kombinierbar wäre“, führt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Tobias Schliephake, aus.

An einem führe jedenfalls, auch für viele Gielder, kein Weg vorbei: „Der Standort an der ehemaligen Schule muss wieder als mögliche Option ins Spiel kommen“, bekräftigt Gieldes parteiloser stellvertretender Ortsbürgermeister Florian Zalesinski.

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