Werlaburgdorfer Rundtour schafft Basis für diesjährige Projekte

Rundtour

Vor dem DGH wurden Anregungen gesammelt, die den barrierefreien Zugang erleichtern sollen


Ursprünglich war für den 5. April die Rundtour und Sitzung des Werlaburgdorfer Ortsrates angesetzt

Auch coronabedingt hatte die Verwaltung der Gemeinde Schladen-Werla jedoch um eine Verschiebung des Termines gebeten. Kurzerhand traf sich Ortsbürgermeister Tobias Schliephake daher nun mit seinen Ortsratskollegen zu einer Rundtour durch das Dorf, um verschiedene Stationen mit dem Fahrrad zu besuchen, dort Anregungen von Einwohnern nachzugehen und Ideen für diesjährige Projekte zu sammeln.

Besucht wurde unter anderem das Gelände um das örtliche Dorfgemeinschaftshaus. Vorschläge zur Verbesserung des barrierefreien Zuganges und der Zuwegung wurden hier gesammelt. Ein weiterer Punkt war der Zustand des Schotterweges in Richtung der Glas- und Altpapiercontainer, der insbesondere in den vergangenen Monaten stark beansprucht worden sei. Erfreulicherweise habe die Verwaltung hierzu bereits in einem Vorgespräch eine Instandsetzung in der trockenen Jahreszeit in Aussicht gestellt.

Rundtour
Die triste Grünfläche vor dem DGH könnte in einem ehrenamtlichen Arbeitseinsatz erneuert werden

Auch für ehrenamtliche Arbeitseinsätze wurden am DGH Ideen zusammengetragen.

„So könnte beispielsweise die Rasenfläche im Eingangsbereich instandgesetzt werden. Ein möglicher Blühstreifen könnte diese zusätzlich säumen und so nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch den Nutzen der Fläche deutlich steigern“ berichtet Ortsbürgermeister Schliephake.

Weiter führte die Rundtour über den Kampwiesenweg und die Tweete, wo man Hinweisen auf Schlaglöcher und größeren Pfützen nachging. Insbesondere für letzteren Punkt waren die Wetterbedingungen ideal und so rettete man sich anschließend vor dem Regen zur nächsten Station. Im Steinweg machte man an der am südöstlichen Ende des Ortes gelegenen Bushaltestelle in Richtung Wolfenbüttel halt. Seinerzeit als Fachwerkbau ehrenamtlich errichtet, steht sie seitdem auch als Symbol für das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger für ihr Dorf. „Nach der erfolgten Buslinien-Umstellung ist diese Bushaltestelle tagsüber die einzige Möglichkeit, eine direkte Busanbindung in Richtung der Kreisstadt Wolfenbüttel zu nutzen“ betont Uwe Vornkahl. Rund 1,3 km Fußweg müsse man aus dem oberen Dorfteil bewältigen, sofern man die, in naher Zukunft barrierefrei gestaltete Zustiegsmöglichkeit zum ÖPNV direkt in Richtung Wolfenbüttel nutzen wolle. Insbesondere wenn man auf einen barrierefreien Zustieg angewiesen sei, stelle ein solcher Fußweg jedoch ein großes Hemmnis dar, so waren sich die Ortsratsmitglieder einig. Vor diesem Hintergrund solle bereits im nächsten Sitzungstermin über einen gemeinsamen Antrag zur Lösungsfindung abgestimmt werden.

Rege sprach man auch über Ideen an der „Werlaburgdorfer Quelle“, eine Vogeltränke in der Feldmark, die aus dem Überlauf des ehemaligen Brunnens gespeist wird.

Ein gemeinsamer Arbeitseinsatz des Dorfes könnte hier das Erscheinungsbild wieder aufwerten. Zuvor seien aber eine weitere Abstimmung mit den Eigentümern erforderlich und einige Aspekte, wie bspw. die Situation der Ablaufrohre zu berücksichtigen. Bis zur nächsten Regenpause konnten noch weitere Bürgeranliegen besprochen werden. So brachte Tim Uhde einen Vorschlag einer örtlichen Herrengruppe ein, die das Brückengeländer über die Warne mit Blumenkästen versehen möchten. Wiebke Oesterhelweg berichtete von einigen heiklen Situationen, die sich im Kreuzungsbereich Krumme Straße, Westendorf und Lahberg zwischen Verkehrsteilnehmern abgespielt hätten. Im weiteren Verlauf wird man nun zu diesem Punkt mit der Gemeindeverwaltung abstimmen und mögliche Lösungen besprechen.

Homepage Ortsrat Schladen-Werla

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