Asklepios Klinik Schildautal Seesen erhält als Akademisches Lehrkrankenhaus Zertifikat: „Faires PJ“

Faires PJ

v.l. Prof. Dr. med. Ashham Mansur, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in der Asklepios Klinik Schildautal Seesen und gleichzeitig auch PJ-Beauftragter sowie Geschäftsführer der Klinik, Sebastian von der Haar


Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (BVMD) und das Karrierenetzwerk Ethimedis haben der Asklepios Klinik Schildautal das „Faires PJ-Zertifikat“ für das Jahr 2021 verliehen.

Die Klinik bildet als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen seit vielen Jahren Medizinstudierende, die am Ende ihres Studiums ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvieren, aus und bereitet sie in dieser Zeit auf die wichtigsten Belange für das bevorstehende Abschlussexamen und ihren beruflichen Einstieg vor. Das PJ kombiniert theoretisches Wissen mit praktischen Fähigkeiten und Kenntnissen in einem kompetenzorientierten Lehrkonzept, dass sich an dem nationalen Lernzielkatalog (NKLM) orientiert. Das jetzt verliehene Zertifikat betrifft das gesamte Haus. „Durch die Zertifizierung beweist die Fachabteilung ihr herausragendes Engagement für gute Rahmenbedingungen im Praktischen Jahr“, heißt es in den einzelnen Zertifikaten für die Fächer.

„Die Auszeichnung motiviert uns sehr. Als Akademisches Lehrkrankenhaus leisten wir gerne unseren Beitrag für die Ausbildung, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Forschung, Lehre und Patientenversorgung“, sagt Prof. Dr. med. Ashham Mansur, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin in der Asklepios Klinik Schildautal Seesen und gleichzeitig auch PJ-Beauftragter. Geschäftsführer Sebastian von der Haar: „Wir freuen uns über die Auszeichnung sehr, es ist eine großartige Anerkennung. Guter Nachwuchs ist für uns als Krankenhaus extrem wichtig, unser Bemühen wurde durch das Zertifikat anerkannt und ich hoffe, dass die PJ-ler dies in der Zukunft auch wahrnehmen und die Sehusastadt als Ausbildungsstätte wählen.“

Ziel des PJ ist es, die Studierenden auf den ärztlichen Alltag vorzubereiten und bei der Orientierung zu helfen, wenn sie sich anschließend für eine Facharztausbildung entscheiden. Dabei sind optimale und verlässliche Rahmenbedingungen für ein faires PJ notwendig. Mit dem Zertifikat „Faires PJ“ zeigen Kliniken, dass sie sich für Transparenz und gute Rahmenbedingungen während des PJ engagieren, zugleich werden Studierende auf sie zusätzlich aufmerksam, stellt das Karrierenetzwerk Ethimedis fest, das Kliniken, Ärzt:innen und Medizinstudierende verbindet. Als Zusammenschluss aus allen medizinischen Fachschaften in Deutschland vertritt die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (BVMD) die Interessen der Medizinstudierenden in Deutschland.

Die Voraussetzungen, das Prozedere laut Ethimedis:

„Grundsätzlich kann das Faires PJ-Zertifikat jede Fachabteilung einer Universitätsklinik oder eines Lehrkrankenhauses erhalten. Die Zertifizierung für ein Faires PJ erfolgt je Fachabteilung, da in den jeweiligen Fachabteilungen einer Klinik unterschiedliche Rahmenbedingungen gelten können.
Kliniken müssen sich zunächst für die Zertifizierung bewerben. Anschließend werden die Kliniken und ihre einzelnen Fachabteilungen überprüft. Erfüllt die Klinik und die Fachabteilung die zur Zertifizierung erforderlichen Qualitätsmerkmale, erhält sie das Faires PJ-Zertifikat.
Die Prüfkriterien umfassen objektive Qualitätsmerkmale hinsichtlich der in den Kliniken geltenden Rahmenbedingungen, transparenzfördernde Maßnahmen der Kliniken sowie eine Zusicherung der PJ-Bedingungen.“
Konkrete Kriterien zum Erhalt des Zertifikats sind unter anderem eine bestimmte angemessene Bezahlung (mindestens 350 Euro im Monat), mindestens eine kostenfreie Verpflegung pro Tag, kostenfreie Dienstkleidung, die zeitliche Möglichkeit für die PJ-ler zum Selbststudium sowie PJ-Unterricht.

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