Ausbildungsabschluss zur Erzieherin/zum Erzieher


40 Auszubildende der zweijährigen Fachschule Sozialpädagogik erhielten in dieser besonderen Zeit an den Berufsbildenden Schulen Goslar-Baßgeige/Seesen ihren Abschluss zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“/zum „Staatlich anerkannten Erzieher“.

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen haben sich nach einer zweijährigen Grundausbildung in der Berufsfachschule Sozialassistentin/Sozialassistent zwei Jahre zur Erzieherin/ zum Erzieher weiterqualifiziert und die Fachhochschulreife erworben. Damit haben sie eine Ausbildung abgeschlossen, die zurzeit sehr gefragt ist; fast alle Auszubildenden haben bereits vor ihrem Abschluss Stellenzusagen in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen erhalten.

Die Auszubildenden haben damit unter besonderen Bedingungen einen Abschnitt in ihrem Leben erfolgreich abgeschlossen. Die Einrichtungen mussten schnell umschalten auf das in Niedersachsen „Szenario B“ genannte Corona-Notfallkonzept. Die Gruppen in den Praxiseinrichtungen und in der Schule arbeiteten seither völlig abgeschottet voneinander. Alle mussten unter sich bleiben, mit getrennten Eingängen, Pfeilen auf dem Boden, so viel Abstand wie möglich. Auch, wenn die Pandemie vieles schwieriger gemacht hat – Erzieherin und Erzieher ist immer noch der Traumjob der Auszubildenden am Ende der Ausbildung. Denn als Erzieherinnen und Erzieher können sie die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten, lernen unterschiedliche Familien kennen und arbeiten partnerschaftlich mit ihnen zusammen.
Dies haben die Auszubildenden bereits in ihrer praktischen Ausbildung in sozialpädagogischen Institutionen wie Wohngruppen, Kindergärten, Krippen, Jugendzentren etc. erfahren und für ihr zukünftiges sozialpädagogisches Handeln pädagogische Leitideen entwickelt, mit denen sie den Herausforderungen des Berufseinstieges begegnen können. Allen Auszubildenden ist bewusst, dass sie nur mit der Strategie des lebenslangen Lernens, dem ständigen Wandel in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern und den vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungen gerecht werden und ihre eigenen Kompetenzen ständig weiterentwickeln müssen.
Bereits in ihrer Ausbildung haben die Auszubildenden Strategien in den Projekten, Praxismentoring, Kooperation „Runder Tisch“ – Ausbildung am Lernort Praxis, Sportmanagement sowie in der Förderung der Medienkompetenz gesammelt.

Wir gratulieren:

Wie geht es weiter?

Jana Scheffel, FSS 19/1, 21 Jahre aus Clausthal-Zellerfeld, ist als Quereinsteiger verkürzt in die Sozialassistentenausbildung eingestiegen, nach zwei Jahren wurde die Staatlich anerkannten Erzieherin erreicht. Ab dem 15. August fängt sie als Erzieherin in der Kita Mönchtalweg in Clausthal Zellerfeld an.

Jessica Gerditschke, FSS 19/2, 20 Jahre aus Vienenburg, hat zwei Jahre die BBS Sozialpädagogische Assistentin besucht, dann zwei Jahre Erzieherinnenausbildung an der BBS und ein Praktikum in verschiedenen Kindergärten absolviert. Ab 15. Juli fängt sie in einem Hort in Bündheim an.

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