CDU Schladen-Werla fordert Lösung für Feuerwehrhaus Wehre

Florian Zalesinski, Karl-Jürgen Heldt (Fraktionsvorsitzender), Stefan Lüttgau, Daniel Zalesinski (Gemeindebrandmeister), Tim Ecklebe, Veronika Feldmann, Luca Riethus (stellv. Ortsbrandmeister), Bernward Köbbel


Nach der vergangenen Feuerwehrausschusssitzung war allen Teilnehmern klar, dass sich im Feuerwehrhaus Wehre etwas verändern muss.

So traf sich die Fraktion CDU/Freie Wählergemeinschaft mit Mitgliedern der dortigen Ortswehr zur detaillierten Besichtigung des Feuerwehrhauses.

Während dieser machten Wehres zukünftiger Ortsbrandmeister Luca Riethus und Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski den Anwesenden eins klar: Die aktuellen Missstände müssen dringend behoben werden. Die Fahrzeughalle sei viel zu klein und eine Abgasabsaugung fehlt gänzlich, was zu einer Gesundheitsgefährdung der Kameraden führe. Es gibt für die gesamte Wehr nur eine einzige Toilette, die sich alle in der Belegschaft teilen. Der von der Feuerwehr in Eigenleistung organisierte Mannschaftsbus, mit dem im Einsatzfall ein Teil der Helferinnen und Helfer zur Einsatzstelle kommen, muss privat untergestellt werden, da das Feuerwehrhaus nur einen Fahrzeugstellplatz bietet. Dieser wird für das Haupteinsatzfahrzeug benötigt. Die sehr kleine Werkstatt dient zeitgleich als Materiallager und Büro für die Einsatzdokumentation.

„Das hat nichts mehr mit einem Feuerwehrhaus zu tun!“, fasst Fraktionsvorsitzender Karl-Jürgen Heldt die Begehung zusammen und führt aus: „Als Politik müssen wir gemeinsam der Wehr mit ihren vielen jungen hochmotivierten Kameraden helfen, aus dieser misslichen Situation herauszukommen. Als Fraktion CDU/Freie Wählergemeinschaft werden wir uns im Gemeinderat für eine zügige Planung einer Erweiterung des Standortes einsetzen und hoffen, dass diese Situation auch von den weiteren Mitgliedern der Gremien erkannt wird.“

Ein Wehrer Kamerad führt ein Architektenbüro und habe sich sogar bereit erklärt, eine kostenlose Planung für eine Erweiterung zu erstellen.

„So könnten Kosten eingespart werden. Die Hilfsbereitschaft, der emotionale Vortrag und das überaus hohe Engagement der Wehrer Feuerwehrkameraden unterstreicht die Dringlichkeit der Feuerwehrhauserweiterung.“, betonte Heldt. Nunmehr soll ein Antrag zur Aufnahme der Planungen gestellt werden. Zum Wohle der Wehrer Kameradinnen und Kameraden müssen zeitnah Taten folgen, auch um die hohe Leistungsbereitschaft und Motivation der ehrenamtlichen Brandschützer für die Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde zu unterstützen.

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