Dorfbesichtigung in Lochtum

Ortsbegehung Lochtum

Ortsvorsteher Manfred Dieber hatte die Einwohner zu einem Dorfrundgang eingeladen

Trotz des widrigen Wetters kamen zehn Bürger um sich zu informieren oder auch um Probleme loszuwerden. Hauptthema war die künftige Bereitstellung von Baugrundstücken im Dorf. Der damalige Ortsvorsteher Rouwen Brunke hatte vergangenes Jahr bei der Stadt Goslar beantragt, eine Fläche für etwa zwölf Grundstücke am Ortsausgang in Richtung Schützenhaus als Baugebiet zu prüfen. Diese Fläche gehört mehreren Eigentümern und kann leider nicht über die Kreisstraße 27 erschlossen werden.

Alternativ gäbe es aber zahlreiche Grundstücke in Lochtum, die sich für eine Lückenbebauung anbieten und der Stadt bekannt sind. So drei Grundstücke in der Bossestraße mit etwa 5000 qm und in der Adalbertstraße mit einer ebenso großen Fläche. Gespräche haben bereits stattgefunden. Im Krähenbach gäbe es eventuell auch die Möglichkeit einer Erschließung mit vorhergehender Bodenuntersuchung.

Auf dem Spielplatz am Gemeindehof wird in diesem Jahr durch LOGO eine vorhandene Rundbank aufgestellt, die zuvor am Spenglers Platz gestanden hatte. Über einen radikalen Rückschnitt der Sträucher in der „Schlade” beschwerte sich eine Anwohnerin, hier wird der Ortsvorsteher mit dem Betriebshof Rücksprache halten.
Die Bosse- und Adalbertstraße sind sanierungsbedürftig und stehen in der Prioritätenliste der Stadt weit vorn.

Ein zurzeit großes Problem in Lochtum, aber auch auf der Okerstraße in Vienenburg und in der Ortschaft Wiedelah, ist die immer wieder ausfallende Straßenbeleuchtung. In Kürze werden die Bereiche mit einem Messwagen überprüft, um die Kabelschäden zu finden. Manfred Dieber berichtete über die zeitnah zu ersetzende Beleuchtung in der Westerberg- und Abbenröderstraße durch LED Lampen.

Mehrere Beschwerden gab es über zu schnelles Fahren im Ort

LOGO Vorsitzender Gerald Fulst machte den Vorschlag, ein Geschwindigkeits-Hinweisschild mit dem bekannte „Smiley“ anzuschaffen. Für das Anbringen benötigt man aber vorab die Genehmigung der Kommune.
Der umgebaute Güllebehälter im Dorfkern mit einem Löschwasservorrat von 300 Kubikmeter kann im Frühjahr in Betrieb gehen.

Weiter berichtete Lochtums Ortsvorsteher über die Planungen zum Hochwasserschutz am Sportplatz bis zum Friedhof mit einem Damm. Hier sollen erhöhte Wassermengen der Schamlah in einer Ausgleichfläche zwischengespeichert werden.

Zum Abschluss wurden noch einige Straßen- und Grünflächen besprochen, die zeitnah von der Stadt saniert werden müssen.

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