Eine Hecke für Dörnten

Gemeinschaftliche Pflanzaktion bei herrlichem Winterwetter


Gemeinschaftliche Pflanzaktion bei herrlichem Winterwetter

Eine Hecke aus 140 heimischen Sträuchern – darunter Wildrosen, Weißdorn, Holunder, Feldahorn, Heckenkirschen und Hainbuchen – wurde in der Dörntener Feldmark nahe des sogenannten Rübenschnellwegs gepflanzt.
An der Aktion, die von sonnigem Winterwetter begleitet wurde, beteiligten sich insgesamt 14 Personen, darunter der Dörntener Ortsrat und zahlreiche Mitglieder örtlicher Vereine. Dank der regen Teilnahme waren die Sträucher nach einer knappen Stunde gepflanzt.
Die Initiative für die Heckenpflanzung ging von einem örtlichen Landwirt aus, der sich mit seiner Idee an die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Goslar gewandt hatte. Die Naturschutzbehörde nahm daraufhin Kontakt zur Gemeinde Liebenburg auf, die Eigentümerin der Fläche ist und sich sofort bereit erklärte, die Fläche für die Bepflanzung zur Verfügung zu stellen. Die Naturschutzbehörde übernahm die Kosten für die Pflanzen, der Dörntener Ortsrat kümmerte sich darum, Mitstreiter für die Pflanzaktion zu gewinnen.

„Das war wirklich eine tolle Gemeinschaftsaktion und ein Projekt mit Vorbildcharakter“, sind sich Carolin Kluger vom Dörntener Ortsrat und Nicole Schwarzenberger, Mitarbeiterin der unteren Naturschutzbehörde einig. „Wir sind wirklich begeistert, dass hier so viele unterschiedliche Akteure mitgewirkt und das Projekt unterstützt haben“, freut sich Nicole Schwarzenberger.
Die Hecke soll zukünftig einen Beitrag leisten, die Feldmark rund um Dörnten ökologisch und auch optisch aufzuwerten. Sie schafft Rückzugsmöglichkeiten, Brut- und Nahrungsraum für Vögel, Kleinsäuger und Insekten und lädt vielleicht auch einmal mehr zu einem Spaziergang in die Dörntener Feldmark ein.

Vermutlich wird das Heckenprojekt nicht das Einzige bleiben, es gibt bereits Ideen für mögliche Folgeprojekte in Dörnten. Und an Unterstützern für eine weitere Pflanzaktion wird es wohl auch nicht mangeln. Carolin Kluger und Nicole Schwarzenberger sind daher guter Hoffnung, dass eine Fortsetzung folgen wird.

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