Heimatmuseum „Zur Linde“ feierte wieder die Mühlenweihnacht


Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause versammelten sich  zahlreiche Besucher auf dem Areal am Heimatmuseum in Abbenrode

Ein abwechslungsreiches Programm auf dem 600 Quadratmeter weihnachtlich dekorierten Hof, Speisen vom Grill und Kuchenteller sowie verschiedene warme und kalte Getränke, waren der Garant für ein stimmungsvolles Fest. Außerdem wurde insbesondere für die Kinder eine Feuerschale mit Sitzbänken für das Stockbrotbacken aufgebaut.

Im Heimatmuseum und in der Wassermühle Otto, eine der ursprünglich sechs Wassermühlen in Abbenrode, waren alle Räumlichkeiten für die Gäste zugänglich. Die Festgäste nutzten die Möglichkeit, sich in der Wassermühle Otto über die Mühlengeschichte zu informieren, sowie die Ausstellungen und während sich das Wasserrad dreht, das Korn zu Mehl gemahlen wird, anzusehen. Im Heimatmuseum interessierten sich die Besucher insbesondere für die vier wassergetriebenen Mühlenfunktionsmodelle und Gebrauchsgegenstände aus alten Zeiten, unter anderem Telefone und Fotoapparate, sowie den als Modell dargestellten „Abbenröder Grenzabschnitt“ der innerdeutschen Grenze in der 1980er Jahren.

Nachdem sich die Kinder mit ihren Eltern den Märchenfilm „Rudolph mit der roten Nase“ ansehen durften, kam gegen 16:45 Uhr der Weihnachtsmann auf das Festgelände und schenkte den braven Kindern Plätzchen und süße Gaben.

Der Initiator und Vorsitzende des Abbenröder Heimatvereins, Andreas Weihe, freute sich über die vielen Gäste und zeigte sich mit dem stimmungsvollen Verlauf sehr zufrieden.

Text/Fotos: Helmut Gleuel

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