JHV Ortsfeuerwehr Ostlutter

JHV FFW Ostlutter

Von li: Hartmut Ölmann, Heinz-Eckhard Brandt, Jens Krakhofer, Guido Hermanns, Markus Latermann, Wilhelm Brandt, Wilfried Garbe, Karin Rösler-Brandt und Ingo Henze


Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Ostlutter

Ortsbrandmeister Markus Latermann gab in seinem Jahresrückblick bekannt, dass 15 Dienstabende durchgeführt wurden, davon acht praktische-, fünf theoretische-, und zwei technische Dienste. Die Dienstbeteiligung lag bei durchschnittlich sechs Personen.

Es gab fünf Einsätze in 2021
Ein Brandeinsatz beim Gebäudebrand in Nauen und vier Hilfeleistungseinsätze: Verkehrsunfall, umgekippter Baum, Auffinden einer vermissten Person und eine Ölspur.

Ein Lehrgang wurde durch Guido Hermanns, Gruppenführer, Teil 1 besucht. Ein Laptop und ein Kombi-Gerät (Drucker mit Scanner und Fax) wurden beschafft und installiert.

Vier gestandene Feuerwehrleute wurden für zusammen 190 Jahren Mitgliedschaft geehrt

Als Anerkennung für langjährig erworbene Verdienste im Brandschutz und bei der Hilfeleistung der Feuerwehren des Landes Niedersachsen wurde Oberfeuerwehrmann Jens Krakhofer das Feuerwehrzeichen für 40-jährige Verdienste des Landes Niedersachsen verliehen.

Brandmeister Heinz-Eckhard Brandt, Hauptfeuerwehrmann Wilfried Garbe und Hauptfeuerwehrmann Wilhelm Brandt erhielten das Abzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen übereicht.

Zum Löschmeister wurde Guido Hermanns nach Erfüllung der notwendigen Lehrgänge befördert. Ortsbrandmeister Markus Latermann erhielt auch neue Schulterstücke, er wurde zum Brandmeister befördet. Der Bürgermeister der Stadt Langelsheim Ingo Henze konnte den bisherigen kommissarischen Ortsbrandmeister Guido Hermanns nach bestandenen Lehrgänge zum stellvertretenden Ortsbrandmeister ernennen.
Der Rat hatte am 30. Juni für den Vorschlag gestimmt. Hermanns musste einen Eid schören und ist nun Ehrenbeamter der Stadt Langelsheim.

Jugendfeuerwehrwart Daniel Brand berichtete, dass fünf weibliche und ein männliches Mitglied in der Jugendfeuerwehr aktiv sind

Es war eine besondere Herausforderung in den vergangenen zwei Jahren, die Jugendarbeit zu meistern. Dennoch konnten einige Dienstabende mit der JF Neuwallmoden unter der Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Es wurde wieder der Laternenumzug organisiert, der von der Bevölkerung gut angenommen wurde.

Wahlen gab es auch:
Zum Kassenwart wurde Silvio Schulz gewählt, auch Stefanie Lutter wurde als Sicherheitsbeauftragte und Felicita Wagner als Gleichstellungsbeauftragte bestätigt.

Ortsbürgermeisterin Karin Rösler-Brandt dankte für den anstrengenden Dienst, wenn die Sirenen heulen. Sie ist erfreut, dass die Feuerwehr das Leben aufrecht erhält.

Für Ingo Henze war es die erste Sitzung in Ostlutter. Er sagte, dass die Fusion der beiden Gebietskörperschaften eine sinnvolle Maßnahme war. Nun gibt es seit dem 1. November des vergangenen Jahres 12 Ortswehren, die bei Hochwasser und Sturm nachbarschaftliche Hilfe leisten.
Der Haushalt 2022 ist gut gefüllt und es wurde 100 Prozent der Ersatzbeschaffungen vorgenommen.
Die Bestellungen dauern aber aktuell weit über 24 Monate, denn viele Fahrzeuge sind überaltert. Wir hoffen, dass keines ausfällt.

Der „neue“ stellvertretende Stadtbrandmeister Hartmut Ölmann stellte sich offiziell vor

Es gibt nun eine Schwerpunktfeuerwehr, fünf Stützpunkt und sechs Ortswehren mit Grundausstattung in der Stadt Langeslheim. Insgesamt 427 aktive Einsatzkräfte, acht Jugendfeuerwehren, eine Kinderfeuerwehr sowie einen Musik-und Spielmannszug.
Insgesamt 230 Einsätze gab es im vergangenen Jahr, davon 42 Brand, 81 Hilfe, 19 Fehlalarme und andere Einsätze. Das neue Stadtkommando umfasst nach der Fusion 32 Mitglieder.
Der Tag der offenen Tür hat ein positives Ergebnis gebracht, ein neuer aktiver Kamerad konnte gewonnen werden, außerdem zwei Fördermitglieder. Kritik gab es, dass bei der letzten Übung nur drei Kameraden erschienen sind. Einige sagten, die Sirene wäre schlecht zu hören, besonders im Neubaugebiet. Die Alarmierung erfolgt durch Handyalarmierung, da es noch keine Funkmeldeempfänger gibt.

Ein neues Fahrzeug mit Wasser möchte die Wehr gern haben, eine TSFW Geländewagen ist der Wunsch, eine Arbeitsgruppe wird sich demnächst bilden.

Die JHV war nur wenige Minuten beendet, da wurden alle Einsatzkräfte zum Großbrand in das Autohaus Borchers nach Lutter gerufen.

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