Kinderspielhütte für Kindergarten Kunterbunt


Eine neue Kinderspielhütte wurde im Kindergarten „Kunterbunt“ in der Worthstraße in Betrieb genommen.

Auf Antrag von Stephan Kahl wurde eine Zuwendung in Höhe von 3500 Euro über den Ehrenamtsfond der Harz Energie bewilligt. Zur Schlüsselübergabe erschienen Karin Kubitza, die Leiterin der Kindertagesstätte, Stephan Kahl, Frank Uhlenhaut, Kommunal- und Qualitätsmanagement, Karin Jünke vom Fachdienst Kindertagesstätten der Stadt Goslar, Ramona Ehrhardt und Holger Peters als Elternvertreterin vom Elternverein.
Als Dank für die neue Kinderspielhütte führten die 67 Kinder aus 12 Nationen, aufgeteilt in drei Gruppen, je Gruppe einen Tanz vor, sagten ein Gedicht auf und sangen ein Lied als Dank für das neue tolle Projekt.
Die Planung hatte sich coronabedingt sehr lange hingezogen und später kam dann noch der Wintereinbruch hinzu.
Zusammen mit dem Elternverein und der Unterstützung vieler Mütter und Väter wurde die Kinderspielhütte unter der Regie von Holger Peters aufgebaut. Insgesamt hat die gesamte Investition 4400 Euro gekostet, 900 Euro kamen als Zuschuss noch vom Elternverein hinzu. Karin Kubitza ist glücklich, dass mit dem etwa 20 Quadratmeter großem Holzhaus eine alternative Möglichkeit für einen weiteren Gruppenraum geschaffen wurde. Die Spielhütte mit einem großen geschlossenen Raum und einem kleinen offenen Nebenraum bietet den Kindern Freiräume für Spiel und Spaß. Im Raum befinden sich Stühle, Matten, und eine Ritterburg, hier ist den Kindern keine Grenze in ihren Phantasien gesetzt.

Der Ehrenamtsfonds der Harz Energie ist mittlerweile zu einer festen Institution geworden. In diesem Jahr feiert der Fördertopf speziell für das Ehrenamt sein fünfjähriges Bestehen. Seit 2017 konnten daraus über 750 Ehrenamtsprojekte mit einem Fördervolumen von über 450.000 Euro unterstützt werden. Neben der Bereitstellung von jährlich über 130.000 Euro überzeugt das unkomplizierte Antragsverfahren und die schnelle Fördergeldauszahlung, so die einhellige Meinung der kommunalen Seite. So dauert es von der Antragseinreichung bis zur Auszahlung der Mittel oftmals keine Woche. Im vergangenen Jahr unterstützte die Harz Energie 192 Projekte mit einem Fördervolumen von knapp 110.000 Euro. Die Unterhaltung von Vereinsgebäuden nahm den größten Förderblock ein. 34 Projekte wurden in diesem Segment gefördert. Dicht dahinter folgten die Heimatpflege/Ortsverschönerung (32) und die Unterstützung von Sportprojekten (30). Mit 24 Förderanträgen kam aber auch die Kulturarbeit und mit 21Anträgen die Jugendarbeit nicht zu kurz. So unterschiedlich die Projekte auch waren, so haben sie doch alle eines gemeinsam: Ohne Ehrenamtliche würde es sie nicht geben. Damit ist nach wie vor die Ehrenamtskultur einer der wichtigsten Säulen des Gemeinwohls in Stadt und Land. „Mit unserem Engagement wollen wir unsere Wertschätzung und Würdigung für diese unverzichtbare Ehrenamtsarbeit zum Ausdruck bringen“, freut sich Geschäftsführer Konrad Aichner über die große Anerkennung sowohl von den Projektträgern als auch von den Kommunen. Denn es sind in erster Linie die Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher, die Projektfördervorschläge beim regionalen Energieversorger platzieren können. 130 Kommunen, deren Freiwillige profitieren von dem Engagement der Harz Energie. Die Organisation liegt in den Händen von Kommunalmanager Frank Uhlenhaut. Als langjähriger Bürgermeister und vertraut mit der Ausübung einiger Ehrenämter kennt er die Strukturen und die enorme Bedeutung des Ehrenamtes nur allzu gut. Er ist Ansprechpartner für die Kommunen und auch für die Zuwendungsempfänger. Auf seinem Tisch landen die Vorschläge und er ist auch oft vor Ort, um sich ein Bild über die Projektverwirklichung zu machen. Aufgrund des coronabedingt geringeren Antragsvolumens in 2020 und der Übertragung von Restmitteln können in diesem Jahr Projekte in einer Größenordnung von 183.000 Euro gefördert werden. Die Fördersummen sind gestaffelt, bis 499 Einwohner (250 Euro), von 500 bis 999 Einwohner (500 Euro), von 1000 bis 1999 Einwohner (1.000 Euro), von 2000 bis 5000 Einwohner (2.000 Euro) und ab 5000 Einwohner (3.000 Euro). Die Fördersumme ist maximal einmal übertragbar. Mehrere Orte können gemeinsam ein Ehrenamts-Projekt fördern.

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