Mitgliederversammlung der Verkehrswacht Goslar

Der neue Vorstand von li: Josef Schmidt, Manuela Kuszynski, Peter Scheffel, Claudia Müller, Michael Hille, Marcus Scheu


Die Verkehrswacht Goslar Stadt und Land e. V. hatte zur Mitgliederversammlung ins Kreishaus Goslar eingeladen.

Der Vorsitzende Peter Scheffel konnte Jürgen Schwarz von der Landesverkehrswacht Niedersachsen, Michael Hille von der Stadt Goslar, Claudia Müller vom Landkreis Goslar, Marius Ahrens als Vertreter der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, Christiane Meier von der Polizei Goslar und Anke Müller von der Verkehrswacht Seesen begrüßen.

Wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl eines neuen Vorstandes, hier wurde Peter Scheffel als 1. Vorsitzender bestätigt. Da die bisherige 2. Vorsitzende Gabriela Schacht aufgrund beruflicher Veränderung ihr Amt aufgeben musste, wurde unter den Anwesenden eine Kandidatur abgefragt.

Claudia Müller vom Landkreis Goslar stellt sich als Kandidatin zur Verfügung und wurde gewählt. Da Sigurd Breustedt ebenfalls seinen Vorstandssitz zur Disposition gestellt hatte, wurde auch unter den Anwesenden eine Kandidatur abgefragt, Michael Hille von der Stadt Goslar stellt sich der Kandidatur und wurde gewählt.

Bei den Vorstandsposten sind die Amtsinhaber Marcus Schau und Josef Schmidt für eine weitere Amtszeit bereit. Neue Geschäftsführerin ist Manuela Kuszynski vom Landkreis Goslar.

Der 1. Vorsitzende gab einen Jahresrückblick

Die Aktion „Fit im Auto“, die sich in den Vorjahren als Erfolg herausstellte, soll künftig wieder anlaufen. Für die Durchführung der nächsten Kurse „Fit im Auto“ wird Christiane Meier von der Polizei Goslar sich die von der Landesverkehrswacht und der Fahrlehrervereinigung geforderten Kenntnisse aneignen, um die Veranstaltungen mit den Fahrlehrern/innen begleiten zu können.
Bisher war dies durch Corona nicht möglich, aber Interessenten können sich nun umgehend anmelden.
Weiterhin nahm die Verkehrswacht an der Blitzaktion zum Schulanfang teil, hängte Banner an Ortseingängen auf und ging mit den Schulanfängern den Schulweg ab und markiert zusammen mit den Kindern die „gelben Füße“ auf den Gehwegen.

Auch in diesem Jahr wurden vor Kindertagesstätten und Grundschulen Geschwindigkeitsmessungen von über 2000 Fahrzeugen vorgenommen. Dabei bot sich dem Landkreis Goslar und der Polizei Goslar ein erschreckendes Bild. Viele Fahrende sind zu schnell unterwegs gewesen und einige Fahrzeugführer wurden mit über 80 Km/h geblitzt.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt sechs Movit-Boxen für die Kindertagesstätten angeschafft, davon hat die Deutsche Verkehrswacht fünf gespendet, da coronabedingte Besuche in den Kindertagesstätten eine lange Zeit nicht möglich waren. Auch deshalb konnten in diesem Jahr nur einige davon ausgegeben werden. In diesem Zusammenhang erwähnt Peter Scheffel, dass das Material in diesen Boxen allesamt umweltfreundlich und kindgerecht ist.

Die Erstklässler wurden erneut in Kooperation mit Eule Rosi von der Fa. Fielmann flächendeckend im Landkreisgebiet mit Blinkis ausgestattet.

Laut Peter Scheffel hat der Landrat Dr. Alexander Saipa die Bereitschaft erklärt, die Schirmherrschaft über „Kids-Drive“ zu übernehmen.

Die Versammlung wählte Kerstin Heinze und Marius Ahrens zu Kassenprüfern.

In Abwesenheit wurden Hans-Heinrich Strübig und Wolfgang Zein für 25 Jahre Mitgliedschaft und Thorsten Kuszynski für die langjährige Tätigkeit als Geschäftsführer verabschiedet.

Über den derzeitigen Stand der Jugendverkehrsschule berichtete Peter Scheffel
Die Ausschreibung für die Bebauung der Fläche auf dem Grundstück bei der Schillerschule läuft. Es wurde eine Skizze der künftigen Fläche präsentiert und Peter Scheffel berichtet über einen Kontakt mit einer interessierten Firma. Weiterhin gibt Peter Scheffel bekannt, dass eines der bisher motorbetriebenen Miniautos, welche künftig bei der Jugendverkehrsschule zum Einsatz kommen sollen, von der TU Clausthal-Zellefeld auf einen elektrobetriebenen Motor umgerüstet werden.

Anfang des Jahres wurden der Verkehrswacht Goslar zwei Anhänger in Form einer Spende überreicht.

Auf einem Anhänger befindet sich ein Beifahrerairbag-Simulator und auf dem anderen ein Aufprallsimulator. Peter Scheffel betont hier besonders die Wichtigkeit, für alle Fahrer/innen einen Aufprall zu erfahren und den Beifahrer/innen – insbesondere Kindern – die Gefährlichkeit der vorderen Plätze zu demonstrieren.
Kinder bis zu 12 Jahren und bis zu 1,50 m gehört auf den Rücksitz. Dabei spielt auch der richtige Kindersitz eine entscheidende Rolle. Wer die beiden Anhänger mieten möchte, kann dieses beim Vorsitzenden anfragen. Die beiden Anhänger wurden vor dem Kreishaus aufgestellt, damit die Mitglieder und Gäste diese ausprobieren können.

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