Neue Rettungswache der Kreiswirtschaftsbetriebe in Langelsheim

Rettungswache

Von li: Matthias Niestroj und Alina Pape im Büro


Ab dem 17. Januar erhält Langelsheim eine Rettungswache, vorerst wird diese im alten Rathaus untergebracht, später ist ein Neubau in der Rosenstraße vorgesehen.

Der Kreistag hatte am 14. Dezember 2020 den aktuellen Bedarfsplan des Rettungsdienstes im Landkreis Goslar beschlossen. Aus diesem Bedarfsplan, der regelmäßig fortzuschreiben ist, ergibt sich eine bedarfsgerechte und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung mit leistungsfähigen Einrichtungen des Rettungsdienstes. Zu diesem Zweck wird die rettungsdienstliche Vorhaltung extern überprüft und begutachtet. Die Ergebnisse der letzten Begutachtung sind im aktuellen Bedarfsplan für den hiesigen Rettungsdienst berücksichtigt. So wurde im Rahmen der letzten Begutachtung unter anderem festgestellt, dass für die flächendeckende Sicherstellung des Rettungsdienstes im Kreisgebiet ein zusätzlicher Rettungswachenstandort erforderlich ist. Dieses berücksichtigt der aktuelle Bedarfsplan mit der Maßgabe, dass durch die Errichtung einer weiteren, sechsten Rettungswache im Stadtgebiet Langelsheim die erforderliche Versorgungssicherheit für einige Bereiche im nördlichen Kreisgebiet verbessert werden kann.

Als Standort in Langelsheim ist der Bereich des Ortsausganges L 515 Richtung Bredelem vorgesehen. Es handelt sich um eine Teilfläche im Industriepark der Stadt Langelsheim, Rosenstr. 25a (Flurstück 828, Flur 11, Gemarkung Langelsheim). Von hier aus erfolgt eine schnelle Anbindung an die L 515 bzw. K1. Das Investitionsvolumen wurde mit rund 2,8 Millionen Euro veranschlagt. Bis zur Errichtung des Neubaus wird am 17. Januar 2022 eine Interimswache im alten Rathaus in Langelsheim betrieben. Gerade wird das Treppenhaus renoviert. Ein Teil der Möbel der Ruheräume, des Aufenthaltsraums und der Küche ist schon in den zwei großen Wohnungen aufgebaut. Außerdem ist die Küche fast fertig und die Kleiderspinde sind schon aufgebaut. Leiter der Rettungswache wird dann Matthias Niestroj und die Stellvertreterin ist Alina Pape. Außerdem gehört ein großer Lagerraum im Erdgeschoss zur Rettungsstelle. Vorgesehen ist der Einsatz eines Notarzteinsatzfahrzeugs für 24 Stunden täglich an sieben Tagen die Woche, ein Rettungswagen ebenfalls für 24 Stunden täglich an sieben Tagen die Woche und ein Rettungswagen für 12 Stunden täglich an siebenTagen die Woche. Neben 14 Notfallsanitäterinnen und -sanitätern sind sechs Rettungssanitäterinnen und -sanitäter und fünf Notärztinnen und Notärzte im Einsatzdienst vorgesehen.

 

KWB Rettungsdienst

 

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