Rettungswagen (RTW) in der Grundschule Sudmerberg

RTW Grundschule Sudmarberg

Jennifer Gattermann und Gianni Prencipe stellen den Rettungswagen den Kindern vor


Notfallsanitäter stellten Rettungswagen RTW im Sachkundeunterricht vor

Die Klasse 3a mit der Klassenlehrerin Claudia Schröter und Klasse 3b mit Andrea Kurz aus der Grundschule Sudmerberg haben gerade im Sachunterricht das Thema „Erste Hilfe Einheit“. Ein Vater ist Rettungssanitäter und deshalb war es kein Problem, den Rettungswagen (RTW) den Kindern während des Unterrichts vorzuführen. Die Vorstellung des RTW soll den Kindern auch die Angst vor dem Fahrzeug zu nehmen.

Die Notfallsanitäter Jennifer Gattermann und Gianni Prencipe stellten den RTW vor. „Welche Nummer müsst ihr wählen, wenn ihr den Rettungswagen oder die Feuerwehr benötigt?“ Fast alle gaben die richtige Antwort: 112.
Als erstes konnten sich die Kinder gegenseitig die Lunge abhören, dieses machte allen viel Spaß. Der Tropf ist ein wichtiges Hilfsmittel im RTW, denn besonders ältere Menschen trinken zu wenig und wenn zu wenig Flüssigkeit im Körper ist, kann man schwindelig und müde werden. Trinken ist wichtiger als Essen, etwa drei Liter sollte ein erwachsener Mensch am Tag trinken. Wichtig ist, wenn man Blut verloren hat, das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen, deshalb gibt es die Sauerstoffflasche.

Oftmals gehört zum RTW-Einsatz der Notarzt, dieser kommt mit einem gesonderten Fahrzeug hinzu oder er muss sogar, falls keiner verfügbar ist, mit dem Hubschrauber aus Wolfenbüttel, Göttingen, Nordhausen oder Hannover angefordert werden.

Den Puls fühlt man in Verlängerung vom Daumen, mit dem Gerät wird der Sensor oder Klipp an den Finger gelegt.
Anschließend ging es vor und in den RTW, dort war auch ein Defibrillator und ein EKG vorhanden. Im Kühlschrank befinden sich Medikamente, die gekühlt gelagert werden müssen. Der RTW ist so ausgerüstet, dass man auch kleine Operationen vornehmen kann. Gut verschlossen sind die Notfallmedikamente und Schmerzmittel. Einmalig in ganz Deutschland ist in Goslar das Pilotprojekt „Telemediziner“. Hiermit kann ein Arzt per Video hinzugezogen werden. Einen Kindernotkoffer für Babys gehört auch zum Inventar des RTW.

Zum Abschluss konnten die Kinder sich noch auf der Trage befestigen lassen und sich als „Patient“ fühlen.

RTW Grundschule Sudmarberg
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