Schamlah wird in Lochtum ausgebaggert


Seit einigen Wochen entfernt die Firma Nüske aus Moringen Anlandungen aus der Schamlah.

Viele Jahre war und ist die Schamlah ein Diskussionspunkt bei den jährlichen Verbandsschauen des Unterhaltungsverbandes Oker, früher im Ortsrat und aktuell beim monatlichen Bürgerstammtisch. Der Bachverlauf wurde seit zwei Jahrzehnten nicht mehr geräumt und seither wuchs der Bach mit Gras und Unkraut zu. Besonders beim letzten Hochwasser im Juli 2017 gab es Überschwemmungen im Dorf und bei den angrenzenden Anwohnern, weil das Wasser schlecht ablaufen konnte.
Das Ausbaggern wurde in Höhe des Sportplatzes begonnen, drei mittelgroße Bäume/Büsche wurden in diesem Bereich entfernt. Der Bachlauf wird bis zur kleinen Brücke an den Gärten gereinigt und die Anlandungen entfernt, zusammen mit allen Brücken am Ende der Maßnahme. Der bessere Aushub wird auf einer Ackerfläche rechts vor Abbenrode gefahren, das Restmaterial wird unter der Brücke, A36, zwischengelagert. Beim Bürgerstammtisch wurde angeregt, die ehemalige Furt noch tiefer und breiter zu machen. Der Sitzungsvorlage Hochwasserschutz Lochtum wurde im Fach- und Verwaltungsausschuss und im Rat der Stadt Goslar zugestimmt.
Ortsvorsteher Manfred Dieber hatte in der Ratssitzung noch einmal darauf hingewiesen, dass auch in der Ecker und Radau die Sedimente entfernt werden müssen und bedankte sich für die Maßnahme in Lochtum. Für die Auftragsvergabe sei der Unterhaltungsverband Oker zuständig. Wie der Verbandsvorsteher Dr. Hubertus Köhler mitteilte, werden die Kosten des Projektes nach Stunden abgerechnet und stehen erst nach Abschluss der Arbeiten fest. Festpreisangebote sind bei derartigen Arbeiten ausgeschlossen, weil die Überraschungen in der Regel erst im Laufe der Arbeiten entdeckt werden. Deswegen sind vorab Kalkulationen nur schwer möglich.

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