Tödlicher Unfall auf der L510

Tödlicher Unfall auf der L510

Eine schwer verletzte Person bei einem Verkehrsunfall auf der L 510 zwischen Wennerode und der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt am Freitagabend, 18. Februar

Um 21:55 Uhr wurden die Feuerwehren Vienenburg und Wiedelah zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die L510 zwischen Vienenburg und Lüttgenrode gerufen. Der alleinbeteiligte 24-jährige Fahrer kam aus Richtung Lüttgenrode im Verlauf einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, querte diese in weiterer Folge nach rechts und stieß mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum.

Der schwerstverletzte Fahrzeugführer wurde durch die Freiwillige Feuerwehren unter dem Einsatz von technischem Gerät aus dem stark deformierten Fahrzeug gerettet. Wie der Einsatzleiter, der Vienenburger Ortsbrandmeister Michael Jahn berichtete, stellte sich die starke Verformung der Karosse die Rettung schwierig dar. Um die Versorgung und Rettung der Person zu ermöglichen waren die Hilfeleistungssätze beider Wehren zum Einsatz gekommen. Zunächst mussten Dach und Türen entfernt werden, um die ärztliche Versorgung sicher zu stellen.
Anschließend wurde mittels Schere und Spreizer sowie Hydraulikzylinder die schwer verletzte Person aus dem Fahrzeug befreit und konnte über ein Rettungsbrett schonend an den Rettungsdienst zum Transport in das Krankenhaus Goslar übergeben werden. Der 24-jährige verstarb am Samstag im Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Die Rettungsarbeiten wurden durch Regen und dem orkanartigen Wind erschwert

Der Motor und einige Teile lagen bis zu fünf Meter weiter entfernt auf dem Acker. Die Hintergründe und Ursachen des Unfalls sind derzeit nicht bekannt. Aufgrund der Wetterlage könnte es sein, dass das Auto von einer Windböe erfasst wurde aber auch ein Wildwechsel und andere Ursachen könnten für den Unfall in Betracht kommen.

Die L510 war für die Dauer der Rettungsmaßnahmen vollständig gesperrt

Nach Aufräumarbeiten und Reinigung der Fahrbahn wurde gegen Mitternacht die Einsatzstelle von der Polizei übernommen, welche im Anschluss noch diverse Vermessungsarbeiten zur Rekonstruierung des Unfallhergangs vorgenommen hat.
Im Einsatz befanden sich 34 Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren mit sieben Fahrzeugen. Die Feuerwehr Vienenburg mit ELW 1, HLF 20, LF 20KatS und TLF 24/50 und die Feuerwehr Wiedelah mit LF 16/12, LF 8 und MTW der Rettungsdienst der Kreiswirtschaftsbetriebe Goslar mit NEF und RTW sowie die Polizei mit zwei Funkstreifenwagen.

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