30 Jahre Haus der Betreuung und Pflege

(v.li.): Sabine Schröder, Saskia Prengemann, Detlef Scholz, Jane Torka und Urte Schwerdtner.


Das Haus der Betreuung und Pflege in der Heilerstraße 2 feierte mit einer Feierstunde seinen 30. Geburtstag mit geladenen Gästen.

Die Begrüßungsansprache hielt die Einrichtungsleiterin Saskia Prengemann, sie konnte Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner, Regionalleiterin Sabine Schröder, den ersten Heimleiter Detlef Scholz und ehemalige und aktuelle Mitarbeiterinnen begrüßen. Auf Grund der anhaltenden Covid-Ausbrüche wurde das wundervolle Wetter genutzt, um gemeinsam an der frischen Luft in der herrlichen Umgebung am Vienenburger See zusammenzukommen.

Drei verschiedene Träger hat das Haus in den vergangenen drei Jahrzehnten durchlebt. Erst Kleeblatt, dann Curanum und seit 2017 gehört es zu Korian, dessen Mutterkonzern seinen Sitz in Frankreich hat. 30 Jahre lang wurden Menschen begleitet, ihren Lebensabend hier zu genießen. Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen bekommen die Hilfe, die sie brauchen, um den Alltag zu bestreiten. Demenz ist dabei der größte Begleiter in dem Haus. 961 Bewohner sind allein in den letzten zehn Jahren in dieses Haus eingezogen. Eine Bewohnerin lebt seit dem 15. Dezember 1993 dort.

Momentan finden 161 versorgte Bewohner hier ihr Zuhause.

Das Haus der Betreuung und Pflege feierte 30. Geburtstag

Um das Wohl der Bewohner kümmern sich 113 Mitarbeiter in der Pflege und Betreuung, je 9 in der Reinigung und in der Küche, dazu 2 Haustechniker. 15 Mitarbeiter arbeiten mehr als 20 Jahre im Haus, neun Mitarbeiter mehr als zehn Jahre. Stolz ist man, dass auch die erste Mitarbeiterin, Christine Deike, dem Haus treu geblieben ist, wenig später kam dann Jane Torka hinzu, beide wurden mit einem Präsent ausgezeichnet.

Oberbürgermeisterin Urte Schwerdtner gratulierte im Namen der Stadt Goslar und bedankte sich für 30 Jahre Pflege und Betreuung, Unterstützung und Fürsorge der Seniorinnen und Senioren in der Einrichtung. Etwa jeder dritte Einwohner der Stadt hat das 60. Lebensjahr erreicht oder überschritten. Auf Grund des demografischen Wandels werden gerade die älteren Einwohner immer mehr im Blickpunkt stehen.
Die Regionalleiterin Sabine Schröder erinnert daran, dass sich in den 30 Jahren viel geändert hat. Das Haus ist in dieser Zeit zu einer festen Größe in Vienenburg geworden. In den vergangenen Jahren hat sich die Einrichtung auch als Ausbildungsbetrieb einen Namen gemacht. Aktuell werden hier 18 Auszubildende in diesem zukunftssicheren Beruf ausgebildet.

Der erste Heimleiter, Detlef Scholz, trat am 1. Juli 1992 seinen Dienst an, seine erste Aufgabe war es damals, Mitarbeiterbewerbungen zu bearbeiten. Das Haus war noch nicht fertig, deshalb fanden die Gespräche in einer Vienenburger Gaststätte und später in einem Raum des Rathauses statt, die der damalige Bürgermeister Willy Dürkop zur Verfügung gestellt hatte. Viele der Bewerbungen kamen aus dem angrenzenden Sachsen Anhalt.

Am 30. November 1992 wurde das Haus nach kurzer Bauzeit unter dem Namen „Kleeblatt Altenpflegeheim“ eröffnet

Auf der Wohngruppe Wiedelah im Erdgeschoss zogen am 30. November 1992 die ersten Heimbewohner ein.
In den anderen drei unbewohnten Etagen gingen die Handwerker immer noch ein und aus. In den 30 Jahren wurden viele Weihnachtsfeiern, Tag der offenen Tür, Sommerfeste- und Seefeste, Geburtstage – und Begrüßungsfeiern und ev. und kath. Gottesdienste und Messen gefeiert. Kim Sang Lande begleitete diese Feierstunde mit einem E-Piano.

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