Neue Stempelstationen des ILE


Das Angebot der Freizeitstempelstationen des Nördlichen Harzvorlandes wächst weiter und lädt zum Wandern ein

Vier neue Stempelstationen und eine Übersichtskarte machen das Wandern im Nördlichen Harzvorland jetzt noch attraktiver und einfacher zu planen. Am 12. Oktober 2022 wurden die neuen Angebote auf der Fortuna Alm in der Gemeinde Liebenburg bei bestem Herbstwetter von Vertreter*innen der ILE-Region Nördliches Harzvorland vorgestellt.
Wer in den Herbstferien noch Anregungen für die Freizeitgestaltung sucht, sollte es mal mit dem Wandern in der wunderbaren herbstlichen Natur des Harzvorlandes versuchen. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn es vor der Haustür Spannendes zu entdecken gibt. Burgruinen, Felsformationen, altehrwürdige Bäume – mit der Idee der Stempelstationen werden Ausflüge zu kulturhistorischen und landschaftlichen Schätzen der Region spielerisch für Klein und Groß interessant.

„Wir freuen uns sehr, dass wir vier weitere Stempelstationen für unser Freizeitstempelnetz gewinnen konnten. Zeigt es doch, dass die Idee erfolgreich ist und alle in der Region gemeinsam an einem Strang ziehen. Die neue Karte zu den Stempelstationen ist zudem eine tolle Ergänzung und Übersicht zu unseren mittlerweile 36 Stempelstationen in der gesamten Region“, so Herr Hesse, Bürgermeister der Gemeinde Liebenburg und stellv. Vorsitz des Nördlichen Harzvorland Tourismusverband e.V., in seiner Eröffnung.

Mit den neuen Stationen sind es nun 36 Stempelstationen an landschaftlich reizvollen oder kulturhistorisch bedeutsamen Orten in der Region.

An jedem Ort gibt es eine Stempelstation und die Möglichkeit, nähere Informationen über den Ort zu erfahren. Den Stempelpass können Interessierte sich entweder auf der Seite des Tourismusverbands Nördliches Harzvorland e.V. her-unterladen oder in den Samtgemeinden und Tourist-Informationen erhalten. Und schon kanns losgehen: wandern, entdecken, stempeln. Wen packt da nicht der Ehrgeiz, das Stempelheft voll zu bekommen und ganz nebenbei einiges über die Geschichte der Region zu erfahren?
In Gielde in der Gemeinde Schladen-Werla, weithin sichtbar auf einem Hügel, steht die Gielder Eiche und hier findet sich die Stempelstation Nr. 33. Die mächtige Eiche ist ein beeindruckendes Naturdenkmal mit einem Stammumfang, den man auch zu zweit kaum umfassen kann.

In Neuenkirchen, dem kleinsten Ort der Gemeinde Liebenburg, befindet sich die Stempelstation Nr. 34. Hier warten mit den Neuenkirchener Perlen gleich drei kleine Spazier- und Wanderwege rund um und durch den Ort darauf, erkundet zu werden. Highlights in der Nähe sind eine Streu-Obst- und Schlüsselblumenwiese und ein kleiner Weinberg. Wer noch mehr Zeit hat, kann zum Rittergut Lüderode und zum nahegelegenen Warnestaubecken weiterwandern.

Ebenfalls in der Gemeinde Liebenburg wurde an der Fortuna Alm die Stempelstation Nr. 35 eingerichtet.

Auf diesem Gelände der ehemaligen Eisenerz-Bergwerks Grube Fortuna werden verschiedene Naturschutzprojekte durchgeführt. Ein Naturerlebnis-Pfad sowie auch verschiedene Veranstaltungen des NABU laden zum Entdecken ein.
Etwa 1 km südöstlich von Ostharingen liegt in der Gemeinde Liebenburg der Königwinkelspring und die Stempelstation Nr. 36. An einer geschichtsträchtigen Quelle gibt es einen gemütlichen Rast- und Grillplatz, an dem Stempelfreunde sich wunderbar von einer Wanderung erholen und über eine alte Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg lesen können.
Zusätzlich zu vier neuen Stationen wurde nun ganz aktuell eine Übersichtskarte in enger Zu-sammenarbeit der Projektpartner aufgelegt. Hier sind sehr übersichtlich alle 36 bestehenden
Stationen eingezeichnet.

Außerdem gibt es zu jeder Sehenswürdigkeit einen kurzen Steckbrief mit Bild. Die Übersichtskarte ist ab der 2. Herbstferienwoche in den Tourist-Informationen der Städte Goslar, Hornburg, Salzgitter, Wolfenbüttel für einen Schutzbeitrag von 3,00 € verfügbar. Die Planung der herbstlichen Erkundungstour wird so noch um einiges leichter!
Das Kooperationsprojekt wurde vor rund 10 Jahren ins Leben gerufen und vom Land Nieder-sachsen mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) im Rahmen der ILE–Region Nördliches Harzvorlandes gefördert. Beteiligt sind die Samtgemeinden Elm-Asse, Baddeckenstedt, Oderwald, die Gemeinde Schladen-Werla sowie die ländlichen Bereiche der Stadt Wolfenbüttel aus dem Landkreis Wolfenbüttel, genauso wie die Gemeinde Liebenburg, der Orts-teil Lutter am Barenberge der Stadt Langelsheim und die Stadt Goslar mit ihrer Ortschaft Vienenburg aus dem Landkreis Goslar sowie die ländlichen Bereiche der Stadt Salzgitter.
Unterhalten werden die Stationen von den jeweiligen Gemeinden. Gerne können Schäden oder Anmerkungen zu den Stationen an den Tourismusverband gemeldet werden, der das Projekt in der Vermarktung federführend begleitet.

Internetseite des nödlichen Harzvorlandes

Hintergrund:

ILE-Region Nördliches Harzvorland 2014-2022

ILE steht für „Integrierte Ländliche Entwicklung“ und ist Grundlage eines Förderinstrumentariums des Landes Niedersachsen für regionale Zusammenschlüsse. Im Nördlichen Harzvorland arbeiten die Kommunen und Akteure bereits seit über zehn Jahren nach diesem Prinzip zusammen. Was auf den ersten Blick vor allem als Mittel zum Zwecke der gemeinsamen Fördermittelbe-schaffung dienen kann, war und ist hier in der Region die Basis für weitreichende Kooperations-projekte und gemeinsame Wahrnehmung von Entwicklungsaufgaben in einem ländlich geprägten Raum. Ein gemeinsames Regionalmanagement unterstützt die Region dabei, diesen Prozess zu organisieren.

 

Die ILE-Region Nördliches Harzvorland umfasst neun Kommunen: im Landkreis Wolfenbüttel die Samtgemeinden Baddeckenstedt, Elm-Asse und Oderwald, Gemeinde Schladen-Werla und Stadt Wolfenbüttel (mit ihren ländlichen Bereichen), im Landkreis Goslar die Gemeinde Liebenburg, Stadt Langelsheim mit dem Orts-teil Lutter am Bbge. und Stadt Goslar mit ihrem Stadtteil Vienenburg, sowie Stadt Salzgitter für ihre 28 ländlichen Stadtteile.

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