Pilgerspaziergang der evangelischen Kirchengemeinde

Pilgerspaziergang Lutter

Zum ersten Pilgerspaziergang hatte die evangelische Kirchengemeinde St. Georg am Pfingstmontag nach dem Gottesdienst eingeladen

Lektorin Beate Bauers konnte als Pilgerführerin insgesamt 18 Wanderer bei bestem Wanderwetter, aber schwierigen Voraussetzungen, begrüßen. Es brauchte kein Mundschutz getragen werden, die Voraussetzung war aber, dass immer der Mindestabstand eingehalten wurde. Die etwa sechs Kilometer lange Wanderung startete an der St. Georg Kirche, über den Graffel ging es zum Himmelfahrtsplatz, Steinbrüchen zu den Fischteichen in Ostlutter und anschließend erreichte man die Kirche in Lutter nach über zwei Stunden.

An den einzelnen Stationen gab es Impulse nach Taizé

Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert, es ist das dritte große Hauptfest der Kirchen. Pfingsten ist das Fest der Liebe, aber es gibt keine Geschenke, zu Ostern gibt es Schokohasen und Weihnachten zahlreiche Geschenke.

Die biblische Erzählung Das Pfingstwunder aus der Apostelgeschichte 2. Kapitel, wurde auf der Station am Graffel an der großen Esche vorgetragen. Das Pfingstwunder ereignete sich, als viele Pilger nach Jerusalem gekommen waren, um das jüdische Wochenfest zu feiern. 50 Tage nach dem Passafest erinnert es mit einer Festversammlung an die Gabe der zehn Gebote und damit an den Bund Gottes mit dem Volk Israels.

Dieses Fest feierten die Jünger, als sie ein mächtiges Rauschen hörten und etwas wie Feuer sich in Form von Flammenzungen auf ihnen niederließ. Der Heilige Geist kam auf sie herab. Damit hatte Gott einen neuen Bund geschlossen, so wie er sich mit dem Volk Israel durch die zehn Gebote verbunden hat.

Schon der Erfolg der ersten Predigt war atemberaubend, viele nahmen die Botschaft an und ließen sich taufen. So entstanden die ersten Gemeinden in der Nachfolge Christi. Überall bildeten sich Gemeinden und Kirchen, damit ist Pfingsten sozusagen der Geburtstag der Kirche.

Letzte Station waren die Fischteiche bei Ostlutter

Pilgerspaziergang Lutter

Heidi Hein mit einer getöpferten Taube

„Wasser ist Leben und hier an den Teichen ist der beste Platz an die Taufe zu erinnern. „Was verbinden Sie mit der Taufe?“ war die Frage. An die eigene Taufe können sich nur die wenigsten erinnern. Durch das Anschauen der Familienfotos oder durch das Taufkleid, wo die Namen der Kinder oft eingestickt wurden, können die als Baby getauften lediglich nur einen Einblick bekommen. Wenn man mal Taufpate oder als Gast eingeladen war, erinnert man sich oft noch besonders gut an die Taufe.
Als Erinnerung gab es für alle Pilgerteilnehmer eine getöpferte Taube, diese hatte Lektorin Beate Bauers schön in einem Baum versteckt.

Ein Gottesdienst wurde mit Lektorin Beate Bauers in der St. Georg Kirche gefeiert. Hier wurden vor dem Gottesdienst alle Teilnehmer registriert, die Hände desinfiziert und es musste ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. In der Kirche waren alle Plätze gekennzeichnet und diese wurden nach dem Gottesdienst wieder desinfiziert.

Am kommenden Samstag, 7. Juni 17:00 Uhr,

wird zu einem Gottesdienst mit dem Interimspastor Christoph Berger nach Lutter eingeladen.

Kirchliches

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