Scheune brannte vollkommen nieder


Kurz nach 1 Uhr ist in der Nacht von Sonntag 8.8. auf Montag 9.8.21 eine Feldscheune auf der L500 zwischen Hornburg und Osterode am Fallstein an der Anna Landmann-Straße vollkommen niedergebrannt.

Bei dem Scheunenbrand wurden keine Personen verletzt. Die Polizei war gerade zu einer Ruhestörung in Hornburg vor Ort und ist auf den Feuerschein aufmerksam geworden. Der Leitstelle wurde ein Vollbrand gemeldet, deshalb wurden zusammen mit dem Einsatzleiter, Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski alle sechs Ortswehren der Gemeinde Schladen-Werla alarmiert, außerdem die Ortswehr aus Osterode am Fallstein in Sachsen Anhalt.

Der Erstangriff mit Wasser erfolgte durch das Tanklöschfahrzeug der Ortswehr aus Hornburg. Anschließend wurden Schlauchleitungen zu dem 800 Meter entfernten Hydranten am Ortseingang von Hornburg verlegt. Bereits nach 30 Minuten stürzte die aus Holz bestehende Scheune mit dem Wellblechdach zusammen. Eine auf der Scheune befindliche Photovoltaik-Anlage konnte vor dem Einsturz noch durch die LSW vom Strom genommen werden, um die Gefährdung der Einsatzkräfte zu minimieren. Gleichzeitig bekämpften vier PA-Träger das Feuer, insgesamt waren zehn Angriffstrupps im Einsatz.

In der Scheune befanden sich 150 Großballen mit Hanf und drei landwirtschaftliche Geräte, die nicht mehr zu retten waren. Außerdem hat ein ortsansässiger Landwirt rund um die brennende Feldscheune das abgeerntete Weizenfeld gegrubbert, da der Stoppel schon zu brennen begann. Wie Einsatzleiter Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski berichtete, war das Löschen der 150 Großballen sehr schwierig, deshalb wurde um 6 Uhr ein Bagger bestellt, welcher die Ballen auseinander zog, um sie so abzulöschen zu können. Es fing jedoch immer wieder an zu brennen. Mit Löschwasser und beigefügten Schaum wurde das Feuer immer wieder erstickt.

Um 4 Uhr Morgens gab es von der SEG DRK in Wolfenbüttel Getränke und einen Imbiss, auch Hornburger Einwohner bedachten die Einsatzkräfte mit Kaffee, um 9 Uhr gab es noch eine Spende mit belegten Brötchen durch den Rewe Markt in Schladen, denn Marktleiter Harald Witt ist selbst aktiver Feuerwehrmann.

Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz, ebenfalls Polizei und Rettungsdienst. Die L 500 zwischen Hornburg und Osterode am Fallstein war bis zum Ende der Löscharbeiten um 12 Uhr voll gesperrt. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung um 10.45 Uhr berichtet, ist die Brandursache bislang genauso unbekannt wie die Schadenshöhe. Die polizeilichen Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache wurden aufgenommen.

Bereits im Februar 2019 nach dem Winterball der Feuerwehr wurde die Feldscheune bereits einmal angezündet, hier hatten Anwohner den Feuerschein gemeldet und es entstand nur ein geringer Sachschaden. Im August 2014 wurde an der Feldscheune am Ortsausgang, auf der gleichen Straße ebenfalls schon einmal ein Brand verursacht, auch hier konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ein größerer Schaden vermieden werden.

 

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