Der Toten auf der Kriegsgräberstätte Oderbrück gedacht

Gedenken und Kranzniederlegung auf der Kriegsgräberstätte Oderbrück

Kränze: Land Niedersachsen und Bundesministerin der Verteidigung


Reservisten und Förster gedachten der 104 hier begrabenen Soldaten

Keine Gedenkrede und Totenehrung bei der traditionellen Gedenkstunde aus Anlass des Volkstrauertages auf Niedersachsens höchstgelegener Kriegsgräberstätte Oderbrück im Oberharz.

90 deutsche Soldaten, die nach dem 10. April 1945 bei Kämpfen in dieser Umgebung im jungen Alter gefallen sind, und 14 sowjetische Kriegsgefangene haben hier eine würdige Ruhestätte gefunden.

Um der Toten der beiden Weltkriege und der Opfer der Gewaltherrschaft auch in der gegenwärtigen Coronakriese zu gedenken, haben Förster vom Nationalpark Harz und Reservisten der Bundeswehr aus Bad Harzburg auf der Grundlage der Privatinitiative und unter Beachtung des vorgeschriebenen Tragens einer Mund- und Nasenschutzmaske und der Einhaltung des Mindestabstandes zwei Kränze niedergelegt. Hierbei traten jeweils zwei Personen an das Hochkreuz der Kriegsgräberstätte.

Nach der Kranzniederlegung blies Reservist und Stellv. Bürgermeister der Stadt Bad Harzburg, Jobs Alexander Dreß, das Lied „Ich hatt´ einen Kameraden“ auf seiner Trompete.

Text/Fotos: Helmut Gleuel

Gedenken und Kranzniederlegung auf der Kriegsgräberstätte Oderbrück
Gedenken und Kranzniederlegung auf der Kriegsgräberstätte Oderbrück
Gedenken und Kranzniederlegung auf der Kriegsgräberstätte Oderbrück - Jobst-Alexander Dreß bläst auf seiner Trompete das Lied „Ich hat´einen Kameraden“
Gedenken und Kranzniederlegung auf der Kriegsgräberstätte Oderbrück - Geschichts- und Erinnerungstafel

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