Enthüllung vom „Engel der Begrüßung“

Engel der Begrüßung in Wolfshagen

Feierstunde zur Enthüllung der Skulptur "Engel der Begrüßung"


Enthüllung der Engelskulptur der St. Thomas Gemeinde mit Glockengeläut

Die Ehefrau Heike, von Pfarrer Harald Merz, hatte vor einigen Jahren die Idee für das Kunstwerk, sie nahm die Enthüllung, zusammen mit Helmut Thiel von den Kirchenfreunden St. Thomas, vor. In der Feierstunde richtete Pfarrer Harald Merz den Friedensgruß aus, sprach die Lesung und das Gebet und gab den Segen an die Teilnehmer.

Der Hobby-Künstler und niederländische Wahl-Wolfshagener Han Rieke, der sich den Künstlernamen Han van Kan gibt, war der Erbauer der Engelsskulptur und stiftete sie der St. Thomas Gemeinde.

Dass die Umsetzung rund vier Jahre dauerte, hing auch mit der langwierigen Materialsuche zusammen

Das Holz fand er in den Bergen der Region. Beim Abbruch eines alten Fachwerkhauses im Südharz bei Osterode, konnte er sich ein schönes Stück Eichenholz sichern, das nun den Körper des Engels bildet. Der Kopf besteht aus einer handelsüblichen Kugel aus Edelstahl, die Flügel hat der Hobby-Künstler in seiner Werkstatt aus einer Edelstahlplatte zugeschnitten.

Bei dem Durchmesser des Holzbalkens, der vor rund 200 Jahren in das Fachwerkhaus eingearbeitet worden sein muss, kann man davon ausgehen, dass die Eiche ungefähr so alt war wie heute die St.-Thomas-Kirche, die 1739 eingeweiht wurde.

Bei der Auswahl des Sockels stand beratend der Fachmann Dr. Siegfried Klingebiel zur Seite, er machte den Vorschlag, diesen aus dem Obernkirchener Sandstein aus einem Steinbruch in Ostwestfalen zu besorgen. Das Material ist gut geeignet und beim Bau und der Restaurierung vieler Schlösser und Kirchen verwendet worden. Das Relikt für die Hinweistafel stammt vom Goslarer Dom, er wurde 1824 abgebrochen.

Grußworte überbrachte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Langelsheim und Ortsbürgermeister von Wolfshagen, Burkhard Pahl, er freue sich immer, wenn es Menschen gibt, die ein Kunstwerk schaffen, Gäste und Einwohner können nun beim Spazierengehen den Engel anschauen.

„Wie begrüßt man einen Engel?“ fragte die Kirchenvorstandsvorsitzende Gaby Stübig-Mogwitz und tat es mit einem Gedicht

„Ich wünsche dir einen Engel an deiner Seite,
der Brücken baut durch ein gutes Wort zur rechten Zeit,
am rechten Ort.
Einen Engel, der es immer gut mit dir meint,
der einfach da ist, wenn du ihn brauchst.
Einen Engel, der dir stets Kraft, Mut und auch Freude gibt,
der dich tröstet, wenn du traurig bist“.

Anschließend wurde zum Empfang geladen, hier sammelte Heike Merz einige Spenden, diese sollen für eine Rose verwendet werden, die auf der linken Seite des Steines angepflanzt werden soll. Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde durch den Posaunenchor Langelsheim unter der Leitung von Martin Zebrowski mit den Liedern Jesus ist gekommen, Harre meine Seele und Geh aus mein Herz.

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