Grenzschützer wanderten im Grenzabschnitt zwischen Helmstedt und Marienborn

Gedenkstätte Marienborn

Ehemalige Grenzübergangsstelle Marienborn mit Kommandantenturm und Beschaubrücke


Auf der 7 Kilometer langen Wanderung ging es teilweise auf dem mit Betonplatten ausgelegten Kolonnenweg durch den Lappwald

Die Strecke wurde von Wolfgang Roehl und Karl-Heinz Stüring ausgearbeitet. Anschließend stand die Besichtigung der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn auf dem Programm. An der Wanderung und Besichtigung nahmen 25 ehemalige Beamte vom Bundesgrenzschutz und Zollgrenzdienst sowie Soldaten der DDR-Grenztruppen und interessierte Gäste, teilweise aus dem Harzraum, teil.

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Seit 30 Jahren ist die ehemalige Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn eine Gedenkstätte und frei zugänglich. Die 30 Hektar große und denkmalgeschützte Anlage befindet sich an der A 2 zwischen Helmstedt und Marienborn, die zwischen verschiedenen Gebäuden teilweise untertunnelt ist.

Auf der DDR-Seite waren etwa 1.000 und auf der Seite der Bundesrepublik 40 Personen mit Grenzkontrollarbeiten beschäftigt.

Schwerpunkte der DDR-Grenzorgane waren Devisenbeschaffung und Fluchtverhinderung. Auf der GÜSt befand sich eine Filiale der DDR-Staatsbank. Seit 1964 musste bei der Einreise in die DDR der Mindestgeldumtausch vorgenommen werden, der ab 1980 25 DM pro Person und Tag betrug.
Rollschranken, Schlagbäume und auf Schienen gelagerte Rollsperren aus Stahl verhinderten Fluchtversuche mit Fahrzeugen.

Im Kommandantenturm, dem höchsten Gebäude der GÜSt, befand sich eine Telefon- und Funkanlage zur Geländeüberwachung.

Homepage Gedenkstätte Marienborn

Text und Fotos/Repro: Helmut Gleuel

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