Hochbeete für die Grundschule Astfeld

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Von li: Rainer Netz, Neele Horlacher, Barbara Eberhard, Christine Bockemüller, Alina Teusch, Annkatrin Donder und Kinder der 2. Klasse.


Auf der Schulwiese der Grundschule Astfeld wurden vier Hochbeete aufgebaut, um den Kindern den „Kreislauf des Lebens“ näherzubringen

Auf die Idee, Hochbeete, anzulegen sind Christine Bokemüller, 1. Vorsitzende der Landfrauen Langelsheim und die Astfelder Ortsbürgermeisterin Barbara Eberhard beim Neujahrsempfang 2020 gekommen. Es wurde bei der Stadt Langelsheim eien Genehmigung zum Bau von vier Hochbeeten beantragt. Daraufhin hat die Ortsbürgermeisterin zusammen mit den Landfrauen einen Förderantrag aus dem Ehrenamtsfond bei der Harzenergie gestellt. Dieser wurde gewährt und der Kommunalmanager der Harzenergie Frank Uhlenhaut, konnte einen Bescheid in Höhe von 1640 Euro überbringen. In diesem Betrag sind die vier Hochbeete und die weiteren Inhalte, die demnächst benötigt werden, enthalten. Auch für die Bepflanzung ist das Geld gedacht. Hans-Hermann Klauenberg aus Astfeld hat die vier Hochbeete selbst gefertigt. Die Landfrauen Langelsheim möchten gern gemeinsam mit den Kindern der Grundschule Astfeld die Hochbeete anlegen. Das Projekt soll im Sachkundeunterricht behandelt werden, hierfür erhält jede Klasse ihr eigenes Hochbeet, das auch mit in der Verantwortung der Kinder liegt.

In den kommenden Wochen soll das Innenleben der Hochbeete aufgebaut werden. Beginnend auf der Erde mit einem Wühlmausgitter, dann Äste, Baumschnitt und Laub, es folgt eine Schicht Grünabfälle, dann grober Kompost und verrottetes Laub und als vierte Schicht ganz oben Pflanzerde und Kompost. Dann sollen im Frühjahr Kohlrabi, Kartoffeln und Kohl gepflanzt werden. Auch Radieschen, Gurken, Mohrrüben, Tomaten und Kürbisse werden ihren Platz finden. Da in der Grundschule eine kleine Küche vorhanden ist, soll die Ernte aus den Hochbeeten mit den Kindern gemeinsam verarbeitet werden. So sehen die Kinder nicht nur, was auf dem Hochbeeten wächst, sondern lernen auch, etwas Leckeres daraus zuzubereiten. So können alte und junge Menschen miteinander reden und Ideen austauschen und gegenseitige Ratschläge geben, Hand in Hand arbeiten und die Erwachsenen den Kindern was zeigen.

An den Hochbeeten sollen die Kinder gut auf das Leben vorbereitet werden- Es soll auch gezeigt werden, dass nicht alles in einem Supermarkt gekauft werden muss und vieles selbst in „Eigenanbau“ geerntet werden kann. Eine Bitte haben die Landfrauen: es werden Spenden für Saatgut angenommen und das Wichtigste, ein großes Wasserfass, welches neben den Hochbeeten an der Dachrinne angeschlossen werden soll. Vor zwei Jahren wurde neben den Hochbeeten eine Kräuterspirale angelegt, auch aus dem Ehrenamtsfond finanziert.
Rainer Netz, der 1. Vorsitzende, möchte sich gern beim Aufbau des Projektes und auch später zur Verfügung stellen. Barbara Eberhard und Christine Bockemüller gaben den Ratschlag, dieses Projekt auch für andere Schulen auszubauen.

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