Scheckübergabe: 229.771 Euro für die Turnhalle

Scheckübergabe in der Turnhalle

Petra Emmerich-Kopatsch (MdL), Katharina Kurzawa (Schulleiterin), Bodo Mahns (Bürgermeister), Stephan Mahnke (Staatssekretär), Karin Rösler-Brandt (Ratsvorsitzende) und Dr. Alexander Saipa (MdL)


Knapp 230.000 Euro für Turnhallen-Sanierung bereitgestellt

Der Förderbescheid für die Sanierung der Turnhalle der Kurt-Klay-Grundschule lag der Samtgemeinde Lutter bereits vor. Nun überreichte der Staatssekretär für Inneres und Sport beim Land Niedersachsen, Stephan Mahnke, den obligatorischen Scheck an Samtgemeindebürgermeister Bodo Mahns. Mit dabei waren auch die beiden Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch und Dr. Alexander Saipa sowie die Ratsvorsitzende Karin Rösler-Brandt und die Schulleiterin der Grundschule Lutter, Katharina Kurzawa.

Wie Bürgermeister Bodo Mahns berichtete, wurde im März 2019 ein Antrag auf Förderung der Turnhalle gestellt, denn die Niedersächsische Landesregierung hatte über 100 Millionen Euro für ein Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt.
Die Turnhalle stammt wie die Grundschule aus dem Jahr 1964. Die Turnhalle steht noch so wie sie erbaut wurde. Es sind sogar noch die ersten Fenster vorhanden, die Geräteräume müssen mit Türen versehen werden und auch die Sanitäranlagen benötigen dringend eine Sanierung. Die Turnhalle wird nicht nur von der Grundschule genutzt, sondern ist auch am Nachmittag mit Kinderturnen und am Abend durch die Erwachsenen ausgebucht.

„Es freut mich wieder in Lutter zu sein, nach den Coronazeiten ist es für alle ein freundlicher Termin“, so der Staatssekretär.
Ein hoher Bedarf von insgesamt 260 Anträgen mit einem Volumen von über 90 Millionen ging beim Ministerium ein. Das Hauptaugenmerk bei der Sportstättensanierung wurde auf Turnhallen und Bäder gesetzt, weil hier oft das Geld für eine Komplettsanierung bei den Gemeinden und Städten fehlt. Sport ist etwas Wichtiges, denn jeder dritte Einwohner gehört einem Sportverein an, es macht Spaß und ist gesund.

Insgesamt wurden 98 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 30 Millionen beim Land bewilligt. Die Förderung hat ein Volumen von 60 Prozent der Bausumme, den Rest muss die Gemeinde selbst finanzieren. Nun heißt es für die Gemeinde die Sanierungsarbeiten auszuschreiben und Fachfirmen zu finden.
Anschließend ging es in die Begegnungsstätte im Gebäude der Grundschule. Schulleiterin Katharina Kurzawa berichtete den Gästen über die Grundschule, die 120 Kinder besuchen, aufgeteilt in sieben Klassen. Seit vier Jahren gibt es Eingangsstufenklassen, in diesem Jahr sind es gerade drei Stück.

Bereits seit acht Jahren wird nach einem individuellen Arbeitsplan gearbeitet. Das Konzept geht auf, denn die Kinder sind gut vorbereitet auf weiterführende Schulen, so die Rückmeldungen.
Viele neue Projekte werden von den Schülern und Eltern begleitet. In der Coronazeit waren die Kinder es gewohnt, mit eigenen Plänen eigenständig zu arbeiten. Erfreut zeigte sich die Schulleiterin darüber, dass die Kinder Zuhause gut ausgerüstet waren, bloß an Druckern hatte es wohl gefehlt. Der Schule war es wichtig, mit den Kindern persönlich in Kontakt zu bleiben, so wurden einige Infos einfach Zuhause in den Briefkasten geworfen.

Homepage der Kurt-Klay-Grundschule

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