JHV des Stadtteilvereins Oker

Jahreshauptversammlung beim Stadtteilverein Oker

(von li.) Anika Kaldenbach und Ralf Domrös


Corona bestimmte Jahreshauptversammlung

Wegen Corona mussten alle Veranstaltungen in den vergangenen Monaten abgesagt werden.
Der 1. Vorsitzende Rüdiger Wohltmann begrüßte die Mitglieder und Gäste in ungewohnter Form, Coronabedingt im großen Saal der Begegnungsstätte. Normalerweise sollte die Versammlung im März stattfinden. „Wir hatten uns im Vorstand viel vorgenommen, wollten mehr machen und sind auf viele Ideen gekommen, die teilweise noch umsetzbar sind“, so Rüdiger Wohltmann.

Ausgefallen ist die Kay-Ray-Solo-Show, die Schlagerparty, Gespräche mit den Vereinen „Ehrenamt im Verein“ und die Tagesfahrt mit dem Bus. So gut wie abgesagt ist der Weihnachtsmarkt, der am 6. Dezember sein sollte. Hierfür wird eventuell ein Kinonachmittag für Kinder und ein Abend für Erwachsene angeboten. Auch die 90er Party muss ausfallen, aber die Kay-Ray-Solo-Show am 15. Januar könnte man eventuell teilen, worüber man aber erst mit dem Veranstalter reden müsste.

Coronabedingt wird die Begegnungsstätte zurzeit nicht vermietet, deshalb wird die Stadt Renovierungsarbeiten durchführen. U. a. werden neue Lampen installiert. Bei der Nachwahl zum Vorstand wurden Anika Kaldenbach und Ralf Domrös als Beisitzer gewählt. Der Posten des Schriftführers konnte wieder nicht besetzt werden, seine Aufgaben werden umlagemäßig im Vorstand verteilt. Als Kassenprüfer wählten die Mitglieder Gabi Langer und Bernd Liebs.

Einen Vortrag über die Corona-Pandemie hielt die Erste Kreisrätin des Landkreises Goslar mit dem Thema „Auswirkungen auf die Arbeit der Vereine“ mit Erläuterungen zu den Allgemeinverfügungen des Landes Niedersachsen. „Es ist ein schwieriges Thema, es trifft jeden und jeder hat die Auswirkungen gespürt“, so die Kreisrätin. Seit dem 13. März gibt es beim Landkreis einen Krisenstab, der anfangs täglich tagte. Es mussten die Besuchsregelungen für die Alten- und Pflegeheime festgelegt und sich um die Schulen gekümmert werden. Etwa eine Million Euro hat der Landkreis für Hygienemaßnahmen und Desinfektionsgeräte ausgeben müssen.

Am Bürgertelefon konnten viele Fragen aus der Bevölkerung beantwortet werden. Allerdings blieben so manche Fragen offen, zum Beispiel: Warum durfte der Friseur öffnen und die Fußpflege nicht?
Der Landkreis musste elf allgemeine Verfügungen erlassen und umsetzten, außerdem gab es 16 Rechtsverordnungen, die 17. wird auch noch kommen. Hier soll es dann die erhofften Lockerungen geben.
Für Vereine gibt es eine Sonderreglung: es dürfen bei Vereinsmitgliederversammlungen keine fremden Gäste anwesend sein. Ein Abstand von 1,50 Meter ist zwingend notwendig, jedoch bei Veranstaltungen unter freiem Himmel ist kein Mund- und Nasenschutz notwendig. Bei besonderen Aufführungen von Blaskapellen oder Spielmannszügen sollen sich die Vereine an das Gesundheitsamt wenden.

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