Planung für An- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses

Feuerwehrgerätehaus

Einige Feuerwehrleute und Einwohner bei der Ausschusssitzung


Ausschuss tagt nach acht Monaten Corona-Pause wieder

Nach knapp acht Monaten konnte in der Samtgemeinde Lutter wieder zu einer Sitzung des Feuerwehrausschusses in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen werden. Der Ausschussvorsitzende Harald Güldner (SPD) konnte einige interessierte Feuerwehrleute und Einwohner begrüßen.

Architekt Helmut Urbisch aus Osterwieck stellte die Planungen des An- und Umbaus des Feuerwehrgerätehauses in Hahausen vor. In Absprache mit der Feuerwehr wurden Varianten des beengten Grundstückes besprochen. So wird der bisherige Kinderspielplatz aufgegeben, aber es wird ein neuer errichtet. Das Zufahrtsrecht für den Anlieger muss bestehen bleiben.

Das Feuerwehrgerätehaus wurde 1975 erbaut und 1987 umgebaut. Es gibt eine Holztreppe, nur ein WC im Eingangsbereich und sehr beengte Verhältnisse für die Stützpunktfeuerwehr.
Vorgaben für den Altbau und den Anbau gibt die Feuerwehrunfallkasse. Im bisherigen Gerätehaus muss ein zweiter Rettungsweg über das Flachdach erstellt werden, außerdem muss ein sicheres Treppenhaus entstehen. Das Flachdach soll nicht genutzt werden, sonst könnte man dem Nachbar in den Garten schauen.

Neue Fahrzeughalle und sanitäre Anlagen

In dem geplanten 300 Quadratmeter großen Anbau entstehen eine Fahrzeughalle für zwei Fahrzeuge und sanitäre Anlagen. An der Ostseite wird ein zusätzlicher Eingang nur für den Alarmfall eingebaut. Angeregt wurde, den Boden als Lagerfläche zu benutzen, da der Platz sehr beengt ist für Lagermöglichkeiten. Sicherlich kommen nach der Fusion mit Langelsheim noch weitere Sachen hinzu. Normalerweise sollte ein Satteldach mit Nagelbindern entstehen, was dann nicht mehr möglich ist. Es entstehen auch Umkleideräume, sanitäre Anlagen und je zwei Duschen für Männer und Frauen.

Es soll technisch so gebaut werden, dass beide Tore in der großen Halle gleichzeitig aufgehen und dann erst das alte Gerätehaus mit dem MTW. Ein zusätzliches Fenster wurde für die Südseite angeregt, aber in Lutter hat man gute Erfahrungen mit Licht durch die Türen und Lichtbänder gemacht. Angeregt wurden ein Krüppel und ein Satteldach für den Neubau, so wie beim Altbau mit roten Dachziegeln. Die Änderungen werden mit der Feuerwehr noch abgestimmt und der erste grobe Entwurf wird weiter verfolgt, so die Empfehlung vom Feuerwehrausschuss.

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