Alltag der Krankenhäuser läuft auch in Corona-Zeiten weiter

Krankenhäuser Goslar Seesen - Grippeschutzimpfung 2020

Asklepios Harzkliniken Goslar und Schildautal Seesen


Für die Krankenhäuser hat die Patientensicherheit oberste Priorität

Seit der jüngsten Verordnung des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums vom 6. Mai müssen Kliniken nun weniger Intensivbetten als bisher für COVID-19-Patienten freihalten. Der Regelbetrieb für andere, beispielsweise chirurgische, neurologische oder internistische Patienten, kann daher zunächst hochgefahren werden, soweit die Corona-Lage dies weiterhin rechtfertigt.

Die jüngste Verordnung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 6. Mai 2020 sieht vor dem Hintergrund der zunehmend entspannten Corona-Lage unter anderem vor, dass Kliniken in Niedersachsen weniger Intensivbetten für COVID-19-Patienten freihalten müssen – daher können nun auch die Asklepios Kliniken in der Region Harz (Asklepios Kliniken Schildautal Seesen und Harzkliniken unter anderem in Goslar) derzeit wieder mehr Betten für andere Patienten verwenden und den Regelbetrieb in anderen Fachbereichen zunächst hochfahren.

Auch in den Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen waren und sind natürlich weiterhin der Betrieb und die stationäre Aufnahme der normalen Patienten beispielsweise mit chirurgischen oder neurologischen und neurochirurgischen Beschwerden gewährleistet. Das zum Gesundheitsschutz behördlich verhängte grundsätzliche Besuchsverbot für Krankenhäuser bleibt unterdessen auch in den Asklepios Kliniken in der Region Harz vorerst weiter bestehen.

Planbare Aufnahmen werden schrittweise gesteigert

Der normale Alltag in den Akut-Krankenhäusern mit stationären Notaufnahmen beispielsweise von chirurgischen oder internistischen Patienten lief zwar auch bisher schon routiniert weiter, aber der Betrieb kann nach dem Erlass nun zunächst schrittweise wieder auch für planbare Aufnahmen gesteigert werden. Im Detail: 25 Prozent der intensivmedizinischen Behandlungskapazität, also der Intensivbetten, mit maschineller Beatmungsmöglichkeit müssen dem Erlass zufolge weiterhin für COVID-19-Erkrankungen reserviert bleiben. Ebenso müssen 20 Prozent der Betten auf den so genannten Normalstationen nach der Verordnung noch für COVID-19 Patienten freigehalten werden.

Wichtig ist dabei: Sollte sich die Corona-Situation in Deutschland wieder verschärfen, müsste die Intensivbetten-Kapazität für COVID-19-Patienten gemäß der Verordnung in kurzer Zeit wieder verdoppelt werden. Die Folge: Dann müsste der Regelbetrieb wieder reduziert werden.

Unterdessen entspannt sich aber derzeit die Corona-Situation bundesweit weiter: Da das Robert Koch-Institut (RKI) stetig sinkende COVID-19-Fälle in Deutschland feststellt, weniger Intensivbetten für COVID-19-Patienten freigehalten werden müssen, ermöglicht der Pandemie-Verlauf in kleinen Schritten in Kliniken bundesweit eine geordnete Rückkehr zur medizinischen Regelversorgung. Mehr und mehr werden daher auch elektive Patienten wieder aufgenommen. „Wir freuen uns, dass wir nach und nach zum Regelbetrieb zurückkehren können, das ist in Corona-Zeiten ein positives Signal für uns alle“, sagt Ulrich Sievers, Leitender Oberarzt und Leiter des Hygieneteams der Asklepios Harzkliniken.

Dabei gilt, Sicherheit first: In der Akut-Harzklinik in Goslar und auch in den Kliniken Schildautal in Seesen gibt es extra eingerichtete Isolierstationen, in denen isolierpflichtige Patienten nach höchsten Schutzvorkehrungen von speziell geschultem Fachpersonal betreut werden können – sie sind streng von den regulären Stationen abgeschirmt und räumlich getrennt. „Natürlich werden die Hygiene-Richtlinien des Robert Koch-Institutes stets umfassend eingehalten, denn das Wohl für unsere Patienten, aber auch für unsere Mitarbeiter, hat für uns immer höchste Priorität.“

So haben die Asklepios Kliniken in der Region Harz seit dem 20. April die Pflicht eingeführt, in den Kliniken an allen Standorten einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Diese Maßnahme kann neben anderen Vorkehrungen nach aktuellem Wissensstand helfen, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 weiter einzudämmen – es ist nach Expertenmeinung eine sinnvolle, ergänzende Schutzmaßnahme, auch wenn keine Krankheitszeichen vorliegen.

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